Neuausrichtung in der Jugendarbeit: Indoor-Spielplatz wird eingestellt

Die Abteilung Jugend strukturiert sich neu: Sie wird künftig Ressourcen bündeln und diese unter anderem in die Beteiligung der Jugendlichen investieren. Dadurch ergeben sich inhaltliche und personelle Neuausrichtungen. Ganz konkret betrifft das den Indoor-Spielplatz in der Jahnhalle, den es so künftig nicht mehr geben wird.  

Ein Teil des bisherigen Stellenumfangs von Klara Schwerdtfeger (Ansprechpartnerin ESG-Gelände / JuDeKo / Café Korni) soll künftig stärker in die Arbeit mit der Jugenddelegation Kornwestheim (JuDeKo) und in die offene Jugendarbeit im Café Korni einfließen. Eine regelmäßige Betreuung des ESG-Geländes, auf dem sich auch die Jahnhalle mit dem Indoor-Spielplatz befindet, hatte sich in der Vergangenheit als nicht mehr erforderlich erwiesen. Vor diesem Hintergrund wurde der Entschluss gefasst, das Angebot, das einmal in der Woche stattfand, so nicht weiterzuführen. Ansprechpartner für die öffentlichen Spielplätze bleibt weiterhin der Fachbereich Tiefbau und Grünflächen. Das städtische Gebäude liegt nach wie vor beim Fachbereich Hochbau und Gebäudetechnik.  

Die Kindersportschule wird anstelle des Indoor-Spielplatzes ein Eltern-Kind-Angebot einführen, welches in das reguläre Kindersportschulenprogramm integriert ist. Weitere Informationen zum Programm und der Anmeldung sind unter kornwestheim.de/kindersportschule zu finden. 

Ziel ist es, die Beteiligung junger Menschen an kommunalen Themen weiter zu stärken, die Jugenddelegation als wichtiges Beteiligungsformat nachhaltig zu unterstützen sowie das Café Korni noch mehr jungen Menschen zugänglich zu machen. "Die Mitwirkung von Jugendlichen an politischen und gesellschaftlichen Prozessen ist essenziell. Deshalb setzen wir unsere personellen Ressourcen noch gezielter dort ein", erklärt Tanja Solander-Popovic, Leiterin der Abteilung Jugend der Stadt Kornwestheim.