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Museum im Kleihues-Bau

Aktuelle Hinweise

Das Museum im Kleihues-Bau bleibt voraussichtlich bis zum 20. Dezember geschlossen.
Alle Veranstaltungen und Führungen innerhalb dieses Zeitraums entfallen.

Ausstellungen

Aktuell

Detail des Sheddaches des Kornwestheimer Kleihues-Baus.

verlängert bis 20. Juni 2021

Josef Paul Kleihues:
Geometrie und Poesie - 30 Jahre Kunst im Kleihues-Bau

Mehr zur Ausstellung "Josef Paul Kleihues"

Vom 8. Mai 2020 bis zum 20. Juni 2021 widmet sich die Sonderausstellung "Josef Paul Kleihues – Geometrie und Poesie" anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Kunst im Kleihues-Bau" neben dem Entwurf für die Städtische Galerie unter anderem auch dem Museum für Contemporary Art in Chicago und dem Museum für Zeitgenössische Kunst Hamburger Bahnhof in Berlin. Darüber hinaus wird die Ausstellung durch unterschiedlichste von Josef Paul Kleihues gestaltete Objekte belebt, die seinen ganzheitlichen Gestaltungsansatz verdeutlichen.
 
Die Arbeit von Josef Paul Kleihues ist stark durch den von ihm begründeten Poetischen Rationalismus geprägt. Die dem Architekten eigene schnörkellose, klare Formensprache, das Zusammenspiel von sachlicher Strenge und subjektiv intendiertem Harmonieerlebnis machen die Essenz seines Architekturstils aus.

Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Programm statt. Neben Kuratorenführungen und verschiedenen Workshops für unterschiedliche Altersgruppen gibt es auch spezielle Angebote für Schulklassen.
Zur Ausstellung ist eine eine Kunstmappe erschienen (14,90 €; ISBN 978-3-9813806-2-0).

Faltblatt_Kleihues_aktualisiert (390,1 KB)

Werk "Blinder Regenbogen" von Roland Wesner.

verlängert bis 18. April 2021

Roland Wesner – Die Regenbogenfalle

Mehr zur Ausstellung "Roland Wesner"

Vom 26. September 2020 bis 18. April 2021 zeigt das Museum im Kleihues-Bau im Dialog mit einer Installation von Simone Westerwinter die Ausstellung „Roland Wesner – Die Regenbogenfalle“.

Im Werk von Roland Wesner (1940–1987) nimmt der Regenbogen eine zentrale motivische Rolle ein. Seine Arbeiten vereinen die teils märchenhaft symbolischen Züge des Regenbogens mit der beklemmend wirkenden Energie schwarzer Flächen. Der Regenbogen bietet sich dem Betrachter als geheimnisvolle Chiffre und als gehaltvolle Symbiose wunderbarer und zugleich gefährlicher Eigenschaften dar, die es zu ergründen und zu begreifen gilt.
 
Die Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der KSK Ludwigsburg und entsteht in Kooperation mit der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen, deren Ausstellung „Roland Wesner – Utopie des stillen Seins“ bis 6. September 2020 zu sehen ist.

Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Programm statt. Neben Kuratorenführungen und verschiedenen Workshops für unterschiedliche Altersgruppen gibt es auch spezielle Angebote für Schulklassen.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (22,90 €).

Faltblatt_"Roland Wesner" (287,9 KB)

Begleitprogramm

Führungen

November 2020

Freitag, 27. November 2020, 15 Uhr - muss leider entfallen
Kuratorenführungen in Kooperation mit der Schiller-Volkshochschule Landkreis Ludwigsburg
Rundgang durch die beiden aktuellen Ausstellungen
Mit Museumsleiterin Saskia Dams M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl (Anmeldung erwünscht). Führung 2,50 € zuzügl. Eintritt.

Dezember 2020

Freitag, 4. Dezember 2020, 15 Uhr - muss leider entfallen
Kuratorenführungen in Kooperation mit der Schiller-Volkshochschule Landkreis Ludwigsburg
Rundgang durch die beiden aktuellen Ausstellungen
Mit Museumsleiterin Saskia Dams M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl (Anmeldung erwünscht). Führung 2,50 € zuzügl. Eintritt.

Februar 2021

Freitag, 12. Februar 2021, 14:30 Uhr und 16 Uhr
Themenführung Bau-Geschichte(n) in Kooperation mit der Kulturgemeinschaft Stuttgart
Mit Michael Wenger M.A., Kunsthistoriker
Buchung nur für Abonnenten der Kulturgemeinschaft Stuttgart unter Tel. 0711 22477-20.

Freitag, 26. Februar 2021, 15 Uhr
Kuratorenführungen in Kooperation mit der Schiller-Volkshochschule Landkreis Ludwigsburg
Rundgang durch die beiden aktuellen Ausstellungen
Mit Museumsleiterin Saskia Dams M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl (Anmeldung erwünscht). Führung 2,50 € zuzügl. Eintritt.

März 2021

Sonntag, 7. März 2021, 15 Uhr
Dialogführung mit Prof. Jan Kleihues
und Museumsleiterin Saskia Dams M.A.
Begrenzte Teilnehmerzahl (Anmeldung erwünscht). Führung kostenfrei zuzügl. Eintritt.

Veranstaltungen und Workshops

Dezember 2020

Freitag, 11. Dezember 2020, 18 Uhr
Vortragsreihe zu "Geometrie und Poesie" - wird verschoben
Prof. Jan Kleihues, Büro Kleihues + Kleihues, Berlin
Kosten 6,00 € inkl. Museumseintritt.
Anmeldung erwünscht.

Januar 2021

Freitag, 15. Januar 2021, 18 Uhr
Vortragsreihe zu "Geometrie und Poesie" - wird verschoben auf 26. März 2021
Prof. Arno Lederer, LRO-Architekten, Stuttgart
Kosten 6,00 € inkl. Museumseintritt.
Anmeldung erwünscht.

Sonntag, 17. Januar 2021, 15 Uhr
Finissage mit Bildervortrag und Regenbogen-Performance - wird verschoben auf 18. April 2021
Zum Abschluss der Ausstellung "Roland Wesner - Die Regenbogenfalle" hält der Wesner-Spezialist Albrecht Werwigk einen vertiefenden Vortrag zum Werk des Künstlers und die Museumsleiterin Saskia Dams führt nochmals durch die Ausstellung.
Die Künstlerin Simone Westerwinter und die Qigong-Lehrerin Ina Maria Saussele laden Sie anschließend mit einer Regenbogen-Performance zu einem besonderen Kunsterlebnis ein.
Begrenzte Gästezahl. Eintritt frei.

Februar 2021

Freitag, 12. Februar 2021, 18 Uhr
Vortragsreihe zu "Geometrie und Poesie" - wird verschoben
Prof. Ivan Reimann, ehem. Projektleiter bei JPK für Kornwestheim
Kosten 6,00 € inkl. Museumseintritt.
Anmeldung erwünscht.

März 2021

Sonntag, 7. März 2021, 17 Uhr
Architektur in der Musik - Johann Sebastian Bach
"Das musikalische Opfer" gespielt vom Jomelli Ensemble
Galeriekonzert in Kooperation mit dem Kulturmanagement Kornwestheim.
Eintritt 18,00 € / 15,00 € inkl. Museumseintritt.
Kartenreservierung unter www.reservix.de und unter Tel. 07154 202-6040.

Junges Museum

November 2020

Freitag, 20. November 2020, 18 Uhr
Nachts im Museum - Märchen auf dem Regenbogen - muss leider entfallen
Mit der Märchenerzählerin Xenia Busam
Macht es euch auf dem bunten Regenbogenteppich in der Ausstellung bequem und lauscht bunten Geschichten über verborgene Goldschätze und sagenhafte Wesen.
Zum Abschluss bastelt ihr ein farbiges Prisma für euren Schreibtisch.
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.
Nur mit Anmeldung. Familienkarte 10 €, inkl. Museumseintritt.


ANGEBOT FÜR SCHULKLASSEN
Architektur erleben
Mit Zeichenblock und Buntstiften im Gepäck können die Kinder ihrer eigenen Kreativität auf den Grund gehen.
90-minütiges Angebot für Schulklassen aus dem Landkreis Ludwigsburg.
Flexible Termine auf Anfrage.
Pauschalpreis 50,00 € pro Klasse inkl. Workshop und Museumseintritt.

Anmeldung zu Veranstaltungen und Workshops sowie für Schulklassen im Museumssekretariat unter Tel. 07154 202-7401 (Dienstag - Freitag jew. 9 - 12 Uhr).

Vorschau und Ausstellungsarchiv

"Andreas und Konrad Mühe" ab Mai 2021

8. Mai 2021 - 12. September 2021
"Andreas und Konrad Mühe"
Eröffnung am 7. Mai 2021

"Helden des Südwestens" ab Juli 2021

10. Juli 2021 - 19. Juni 2022
"Helden des Südwestens"
Eröffnung am 9. Juli 2021

Ausstellungsarchiv 2015 - 2020

herman de vries - parts of a whole

"herman de vries - parts of a whole" vom 1. Februar bis 13. September 2020.

herman de vries zeigt uns das Sein der Dinge in seiner ganzen Zufälligkeit und schenkt uns einen offenen Blick auf die Natur der Dinge: "indem ich dinge aus der primären wirklichkeit, aus der natur präsentiere, lenke ich den blick auf dinge, die geschehen, und auf die poesie, die darin liegt, auf die erstaunlichen vorgänge, die zu sehen wir nicht mehr fähig sind. und vielleicht öffnet sich dadurch hier und da ein fenster, durch das die menschen sehen können."
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (18,90 €; ISBN 978-3-9819701-8-0).

Faltblatt "herman de vries" (1,662 MB)

Farbenrausch - Manfred Henninger

„Farbenrausch“ - Die Natur im Werk des Spätimpressionisten Manfred Henninger" vom 30. März 2019 bis 15. März 2020.

Die Welt ist Licht, ist Dunkel, ist Farbe, so lautete einer der Leitsätze von Henninger, dem Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession, der sich zeitlebens mit dem Phänomen Farbe als wichtigstem Element der Malerei befasste.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (16,90 €; ISBN 978-3-9819701-4-2).

Faltblatt "Farbenrausch" (347,4 KB)

Lucia Simons - Naturgeschichten

"Lucia Simons - Naturgeschichten" vom 21. September 2019 bis 12. Januar 2020.

Vom 21. September 2019 bis 12. Januar 2020 präsentierte das Museum im Kleihues-Bau Werke der 1953 in Brasilien geborenen Künstlerin Luzia Simons. Diese verknüpft in ihren großformatigen Blütenarrangements die Naturgeschichten der verschiedenen Kontinente auf geheimnisvolle Weise und präsentiert sie in leuchtenden Farben. 
Luzia Simons ist eine Pionierin in der künstlerischen Technik des Scannogramms, einer bemerkenswerten und andersartigen Arbeitsweise, welche im Zusammenspiel mit hochauflösender Bildverarbeitung fantastische, illusionistische Raumbilder erzeugen kann.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 €; ISBN 978-3-9819701-6-6).

Adrian Sauer - Spektren

"Adrian Sauer - Spektren" vom 25. Mai bis 8. September 2019.

Die scheinbar unendliche Welt der Farbe, eines der wichtigsten Gestaltungselemente überhaupt – sie ist der künstlerische Raum, in dem sich der Leipziger Fotograf Adrian Sauer bewegt. Dabei beruft er sich auf den sogenannten RGB Farbmodus, einen additiven Farbraum, der die Farbwahrnehmung durch das Mischen der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau nachbildet.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 €; ISBN 978-3-9819701-5-9).

Faltblatt "Adrian Sauer" (1,169 MB)

Nicole Bianchet - Neverland

"Nicole Bianchet - Neverland" vom 2. Februar bis 19. Mai 2019.

Für Nicole Bianchet ist die Bildende Kunst etwas Magisches. Mit Farbe und Pinsel erschafft sie Parallelwelten - und das zu einer Zeit, zu der kaum noch jemand an Märchen glaubt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (14,90 €; ISBN 978-3-9819701-3-5).

Faltblatt "Nicole Bianchet" (1,37 MB)

Laura Ford - Stories we tell ourselves

"Laura Ford - "Stories we tell ourselves" vom 8. September 2018 bis 20. Januar 2019.

Die renommierte Bildhauerin vereint in der Ausstellung "Stories we tell ourselves" vielschichtige Erzählstränge, die tief in den gezeigten Skulpturen verborgen liegen. Ford zeigt in ihren Werken sowohl eine humorvolle als auch melancholische Seite der Kunst. Die ausgestellten Skulpturen sind allesamt Protagonisten eines kollektiven Gedächtnisses aus Kinderreimen, Märchen und Sprichwörtern.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (15,90 €; ISBN 978-3-9819701-1-1).

Faltblatt "Laura Ford" (4,098 MB)

Wahn und Wirklichkeit

"'Das Reich war uns kein Traum mehr.' Wahn und Wirklichkeit. Kornwestheim 1931 - 1945" vom 3. März 2018 bis 17. März 2019.

Die Präsentation "'Das Reich war uns kein Traum mehr.' Wahn und Wirklichkeit. Kornwestheim 1931 - 1945" thematisierte den gesellschaftlichen wie auch den politischen Wandel im Ort: von ländlich-bäuerlicher Geschlossenheit am Beginn des 20. Jahrhunderts zu sozial-urbaner Offenheit und politischer Zerrissenheit in den 1920er bis 1930er Jahren. Sie wirft Streiflichter auf den Prozess der Stadtwerdung Kornwestheims, welche, da in den 1930er Jahren noch nicht abgeschlossen, dem angestrebten ‚Volksgemeinschaft‘-Ideal der Nazis vor Ort besondere Akzente verliehen hat.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (13 €; ISBN 978-3-9819701-0-4).

Faltblatt "Kornwestheim 1931-1945" (709,8 KB)

HAP Grieshaber & Gert Fabritius

"HAP Grieshaber & Gert Fabritius. Biblische Geschichten - Parabeln des Gegenwärtigen" vom 3. März bis 26. August 2018.

In der Präsentation standen sich Arbeiten von zwei prominenten Vertretern des modernen Holzschnitts aus unterschiedlichen Generationen gegenüber: HAP Grieshaber (1909 –1981) und Gert Fabritius (geb. 1940). Beide Grafiker eint ein jeweils neuer künstlerischer Umgang mit der traditionsreichen Technik des Holzschnitts.
Beide Künstler sind zudem politisch engagierte Zeitgenossen. Über ein großes visuelles Vokabular verfügend, greifen sie in ihren Werken Themen auf, die in der Verflechtung kultur-, kunst- und auch religionshistorischer Motive mit im weitesten Sinne zeitpolitischen Fragestellungen dem Betrachter entgegentreten.

Werner Pokorny

"Werner Pokorny" vom 27. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018.

Werner Pokornys skulpturales Werk spricht die Sprache des Kategorialen, das sich bar aller Narration auf symbolischer wie metaphorischer Ebene eine faszinierende Bildwelt des Zivilisatorischen einzuschreiben vermag.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Yakub Zeyrek - Verortetes Gedächtnis

"Verortetes Gedächtnis - Fotografien von Yakub Zeyrek" vom 20. Oktober bis 31. Dezember 2017.

Der politisch wie ökonomisch unkoordinierte Umbauprozess der ehemaligen DDR in den 1990er Jahren mit der ihm dramatisch folgenden „Deindustrialisierung“ hat nicht zu übersehende Zeichen des Verfalls in die ostdeutsche Landschaft gesetzt: Industriebrachen, verlassene, ehedem ideologisch besetzte Gesellschaftsräume, menschenleere, ehemalige Werkkolonien.
Angezogen von der Aura dieser sichtbar von der Gesellschaft aufgegebenen Räume, hat sich der Fotograf Yakup Zeyrek in den Jahren 2014–2017 ihnen weniger als „Dokumentarist des Ausgestorbenen“, denn als Künstler genähert. 
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Moritz Götze - Fliehkraft

"Moritz Götze - Fliehkraft" vom 14. Juli bis 15. Oktober 2017.

In Moritz Götzes vierzigjähriger künstlerischer Entwicklung sind die Orientierungskoordinaten von einem spezifischen, zutiefst verinnerlichten Lebensgefühl geprägt, das seit den 1960er Jahren die Pop Art ausmacht und das Robert Indiana für die amerikanische Gesellschaft als Ursprungsmilieu der Kunstrichtung präzise auf den Punkt gebracht hat: „Pop ist love, denn es akzeptiert alles. […] Es ist der amerikanische Traum […] optimistisch, generös, naiv …“.

Klaus Hack - Delta

„Klaus Hack - Delta" vom 7. Juli bis 15. Oktober 2017.

Die Ausstellung fokussierte die unterschiedlichen Ausdrucksmedien auf ein und dasselbe Thema – das ist der Mensch, dessen geistige Kraft und selbstbestimmendes Auftreten die Herausforderungen der anatomisch bedingten Normierung des Leibes in den Grenzen seiner Verletzlichkeit und Vergänglichkeit aufnehmen.

Bruno Kurz – Lichtakkorde

"Bruno Kurz – Lichtakkorde" vom 28. April bis 9. Juli 2017.

Bilder sind für den Maler Bruno Kurz reflexive Oberflächen, die es mit der Seele zu durchwandern gilt: "Meine Bilder laden ein zum Innehalten. Sie überraschen – zum einen durch ihre Sensibilität gegenüber dem Licht, zum anderen durch ihr Eindringen in die innersten Schichten unseres Seins."

Alfred Lehmann 1899 - 1979

"Alfred Lehmann 1899 - 1979" vom 7. Februar bis 18. Juni 2017.

Das künstlerische Erbe des Malers Alfred Lehmann (1899 –1979) ist das Resultat einer über sechs Jahrzehnte nie versiegenden Schaffenskraft in einem Jahrhundert, das bis zuletzt das Trauma seiner "gespaltenen Mitte" (Lehmann) nicht zu überwinden vermochte. Auch Lehmanns Biographie zeugt hiervon.

Noblesse & Raffinement

"Noblesse & Raffinement" vom 21. Oktober 2016 bis 16. April 2017.

Die knapp fünfzig Schuhexponate des 17. und 18. Jahrhunderts stammten aus der bedeutenden Schuhsammlung des Museums Schloss Neu-Augustusburg der Kornwestheimer Partnerstadt Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Die Schuhe zeigen am Objekt den modischen Wandel vom statuarischen Männerschuh mit hochgezogener Ristlasche des 17. Jahrhunderts hin zum graziösen Damenpantoffel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und von dort zum zierlichen Escarpin in Napoleonischer Zeit.

Faszination Java

"Faszination Java" vom 2. September 2016 bis 12. März 2017.

Präsentiert wurden originale indonesische Stoffe aus der Sammlung der international renommierten Batikkünstlerin und -sammlerin Brigitte Willach sowie ihre eigenen Werke.

Albrecht – Fischer

„Marlis Albrecht – Michaela A. Fischer“ vom 7. Oktober 2016 bis zum 5. Februar 2017.

Die klaren architektonischen Verhältnisse des Kleihues-Baus fügten sich zur optischen Klammer um die Exponate im Raum, den Dialog zwischen Malerei und Bildhauerkunst verstärkend.
Zur Ausstellung sind zwei Kataloge erschienen.

Angelika Flaig / Hans Madlinger

Angelika Flaig / Hans Madlinger - Steinpartituren“ vom 1. Juli bis 2. Oktober 2016.

Das Museum im Kleihues-Bau präsentierte unter dem Titel „Steinpartituren“ Lithographien von Angelika Flaig und Skulpturen von Hans Madlinger.
Von STEINHART bis STEINERWEICHEND – der Begriff STEIN spannt infinite metaphorische Räume auf, die seit eh und je künstlerische Herausforderung sind und bleiben.

Wolfgang Kern - Spuren im Licht

„Wolfgang Kern - Spuren im Licht“ vom 9. Juli bis 28. August 2016.

Wolfgang Kerns freies Künstlertum, entwickelt aus einem überaus feinen Gespür für das Graphische und Kalligraphische, bezieht seine unverwechselbare Position aus dem Bewusstsein einer Dichotomie von Graphik und Malerei, von Linie und Farbe, von Spur und Licht, die seinem Werk einen unverkennbaren Doppelcharakter verleiht: Dieses bietet sich als Zeichnung mit malerischen Akzenten an und ist zugleich Malerei mit zeichnerischer Artikulation.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Toscanelli - Alla Prima

"Toscanelli - Alla Prima" vom 1. April bis 26. Juni 2016.

Das künstlerische Interesse des Meisterschülers von Markus Lüpertz gilt der „Malerei in ihrer reinen Form“. In seinem Lexikonprojekt setzt Toscanelli bei den 4.200 im legendären Kindlers Malerei Lexikon festgehaltenen Gemälden an. Er schafft dabei anhand der Vorlagen sein eigenes, dem zeitgenössischen Weltempfinden entsprechendes Pendant zu jedem Bild.

Markus Lüpertz - Einblicke

"Markus Lüpertz - Einblicke" vom 12. Februar bis 26. Juni 2016.

Athene, Judith, Herkules, Mozart und Salieri – diese im europäischen Mythen- und Kunstgeschehen tief verankerten Gestalten offerieren sich in der Kornwestheimer Ausstellung als zu Kunst geronnene Großplastiken, Bozetti und Entwurfszeichnungen, welche den bildungsbeflissenen Besucher an die Hand nehmen, um ihn in Markus Lüpertz’ Schaffenswelt zu geleiten.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Manfred Henninger - Exiljahre

"Manfred Henninger - Exiljahre im Tessin" vom 17. Mai 2015 bis 24. Januar 2016.

Überwältigt von den Energien mediterraner Naturentfaltung, wie sie der Mensch Manfred Henninger in der Abgeschiedenheit seiner Malerklause in der „Nebelmühle“ (Mulino del Brumo) zwischen Arcegno und Ronco sopra Ascona unmittelbar erlebt, huldigt ihr der Maler Henninger mit geradezu schöpferischer Besessenheit. Seine Naturverehrung erfährt zudem, begünstigt durch die von den äußeren Umständen auferzwungene materielle Selbstbeschränkung, eine bis ins Religiös-Schwärmerische übergehende Steigerung.

Uta Majmudar - Glas

"Uta Majmudar - Glas" vom 5. September bis 22. November 2015.

Unter den Händen der gebürtigen Berlinerin Uta Majmudar verwandeln sich Alltagsobjekte zu fremd-vertrauten Gegenständen mit hochästhetischer Wirkung. Das Glasmaterial erweist sich dabei als ein Medium, dem Spiritualität immanent ist. Gleichzeitig ist der künstlerische Umgang mit Glas eng mit den Möglichkeiten seiner technischen Beherrschung und Ausformung verbunden. Uta Majmudar weiß alle Potenziale des Werkstoffes – die rational-technischen wie die irrational-mystischen – in ihren Arbeiten auszuschöpfen. So entstehen aus dem ‚kalten‘ Material Glas fragile Gebilde, Resonanzkästen tief-menschlichen Denkens und Fühlens, denen zugleich eine transzendentale Dimension innewohnt.

Ágnes Lörincz – StoffWechsel

"Ágnes Lörincz – StoffWechsel" vom 10. April bis 30. August 2015.

In den Arbeiten der 1959 geborenen, heute in Berlin lebenden Malerin Ágnes Lörincz nimmt der Stoff in seiner Form als Textilmaterial eine zentrale Stelle ein. Seine collagenartig eingebrachte Präsenz in die Bildkomposition verleiht dem OEuvre der Künstlerin den programmatischen Akzent. Über seine musterüberzogene, dekorative Flächigkeit bietet er der Malerin die Möglichkeit, ganz im Sinne von Hugo von Hofmannsthals Aussage, "die Tiefe an der Oberfläche zu verstecken".

Isa Dahl - 7° (Grad)

"Isa Dahl - 7° (Grad)" vom 14. März bis 3. Mai 2015.

Lichtdurchscheinende Pinselbahnen, über rhythmische Impulsfrequenzen zur malerischen Form geronnen, fügen sich in Isa Dahls Werken über Netz- und Gitterstrukturen, über Linien- und Schlaufenkombinationen im Soge von Zirkularität oder aber in der Spannung des Gegensätzlichen zu wunderbar ästhetischen Vexierwelten.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Axel Teichmann - Koordinaten

"Axel Teichmann - Koordinaten" vom 7. März bis 3. Mai 2015.

Die Ausstellung thematisierte „Technik“ und „Technologisierung des Lebens“ in einer rätselhaft-interpretationsoffenen Weise. Technische Artefakte präsentieren sich in Teichmanns Oeuvre in einer antiquiert anmutenden Art: Angestrengt oder gar überfordert wirkende Personen sind zwischen technischen Artefakten eingespannt dargestellt ­zwischen Artefakten, die im vorigen Jahrhundert noch für Innovation standen, inzwischen aber ein längst Vergangenes repräsentieren.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Das Museum im Kleihues-Bau

Architektur

Seit 1989 prägt ein anspruchsvoller Galeriebau den südöstlichen Teil des Kornwestheimer Marktplatzes. Sanft ansteigende Rampen führen zu dem mit Cannstatter Travertin verkleideten, eleganten Gebäude, welches aus der Spannung geometrischer Grundformen - Kreis, Halbkreis, Dreieck, Quadrat und Parallelogramm - seine Wirkung zieht. Der streng anmutende zweigeschossige Baukörper beherbergt die beiden Ausstellungsetagen und ist kombiniert mit einer raumgreifenden eingeschossigen Halbrotunde, welche für Rahmenveranstaltungen und Galeriekonzerte zur Verfügung steht.
Mit der dazugehörigen Terrasse und dem offenen Garten schreibt sich das architektonische Gesamtgefüge akkurat einem, wenn auch nicht direkt erlebbaren Quadrat, ein. Das Kunstmuseum verfügt über eine Ausstellungsfläche von knapp 400 qm im Erdgeschoss und weiteren 320 qm im Obergeschoss.
Beide Ebenen verbindet eine imposante, sich nach oben verjüngende Treppenkonstruktion. Durch eine östlich ausgerichtete Schrägverglasung erhält der untere Ausstellungsraum Tageslicht. Im Obergeschoss sorgt eine aufwändig gestaltete, im Kreissegment geschwungene Lichtdecke für optimale Lichtverhältnisse. Sheddächer fangen aus nördlicher Richtung die Lichtquelle ein, lenken sie flutend in den Ausstellungssaal.
2017 wurde der Kleihues-Bau in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen.

Faltblatt "25 Jahre Museum im Kleihues-Bau" (2,308 MB)

Die West- und Ostfassade des Kleihues-Baus aus Cannstatter Travertin.
Der Kleihues-Bau: West- und Ostfassade (Foto re.: Wolfram Janzer)

Der Architekt

Der Architekt

Josef Paul Kleihues (1933 - 2004) prägte die nationale und internationale Architekturszene. In den 1960er Jahren entwickelte sich eine neue Sichtweise für die Architektur der Stadt und deren Geschichte. In einer Zeit, in der „Sanierung“ zumeist Neubau nach großflächigem Abriss bedeutete, trat ein Umdenken ein. Josef Paul Kleihues war nicht nur Vertreter dieser Bewegung, er prägte den Begriff der “kritischen Rekonstruktion“ der Stadt. Als Planungsdirektor für die Neubaugebiete der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Berlin tätig, konnte er dieses Konzept anwenden. Die historischen Stadtstrukturen wurden adaptiert und zeitgemäß revitalisiert.

Zu den wichtigsten gestalterischen Bereichen des Professors für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf (seit 1994) mit Architekturbüro in Berlin und Dülmen-Rorup gehörte u. a. auch die Museumsarchitektur. Dieses belegen neben dem Kornwestheimer Galeriebau der Entwurf für das Sprengel-Museum in Hannover, der zum Museum fürZeitgenössische Kunst umgebaute Hamburger Bahnhof in Berlin sowie das Museum of Contemporary Art in Chicago.
Die ihm eigene schnörkellose, klare Formensprache, das Zusammenspiel von sachlicher Strenge und subjektiv intendiertem Harmonieerlebnis machen das Geheimnis seines Architekturstils aus, den er einmal mit dem Begriff des "poetischen Rationalismus" auf den Punkt brachte. 1990 wurde er für die Konzeption des Museums in Kornwestheim, das seinen Namen trägt, mit dem Preis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet.

Zur Homepage "Kleihues + Kleihues"

Kunstbestand

Der Kunstbestand des Museums umfasst rund 3.000 Exponate vorwiegend deutscher Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert: von Max Ackermann und HAP Grieshaber bis zu Manuela Tirler.
Das Kernstück der Sammlung bilden rund 700 Werke des schwäbischen Spätimpressionisten Manfred Henninger (1894 - 1986), einem der Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession (1929).
Im Aufbau befindet sich eine weitere Sammlung, die die Arbeiten namhafter Werbegraphiker (Otto Glaser, Franz Weiss) vereint, welche im 20. Jahrhundert im Dienste des in Kornwestheim beheimateten Weltkonzernes SALAMANDER standen.
Eine umfangreiche Kunstbibliothek (über 2.500 Bände), eine beachtliche Foto- und Filmsammlung sowie eine Sammlung zur historischen Schuhmode ergänzen den Bestand.

"Waldlandschaft mit Eschenstamm" von Manfred Henninger und Salamander-Werbeplakat von Otto Glaser,
"Waldlandschaft mit Eschenstamm" von Henninger und Salamander-Werbeplakat von Glaser

Kontakt

Museum im Kleihues-Bau
Stuttgarter Straße 93
70806 Kornwestheim
Telefon 07154 202-7401
Fax 07154 202-7404

Öffnungszeiten
Fr - So 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Gruppenbesuche / Führungen:
nach telefonischer Voranmeldung auch Montag bis Freitag
Karfreitag, 1. Mai, Pfingstsonntag, 3. Oktober, Allerheiligen, 2. Weihnachtsfeiertag:
geöffnet
Alle anderen Feiertage: geschlossen
Eintrittspreise
Normal 5,50€
Ermäßigt 2,50€
Führung für Gruppen ab
12 Personen:
3,00 €
Führung für Schulklassen pro Person: 2,00 €
(mind. 30,00 € pro Gruppe/Klasse)