
Prävention wichtiger Bestandteil der Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit in Kornwestheim setzt weiterhin gezielt auf Präventionsarbeit an den Schulen. Neben der individuellen Beratung von Schülerinnen und Schülern gehören verschiedene Präventionseinheiten fest zum Angebot und greifen aktuelle Themen auf, die Kinder und Jugendliche im Alltag beschäftigen.
In diesem Jahr fanden bereits Medienpräventionseinheiten in den vierten Klassen der Schillerschule sowie in den fünften Klassen der Philipp-Matthäus-Hahn-Gemeinschaftschule (PMH) in Kooperation mit dem Jugendzentrum statt. Dabei hatten die Kinder auch die Möglichkeit, Mitarbeitende des Jugendzentrums kennenzulernen und mehr über dessen Angebote zu erfahren.
Im Mittelpunkt der Medienprävention standen Themen wie Sicherheit im Internet, der Umgang mit Cybermobbing sowie Strategien für ein verantwortungsbewusstes Verhalten in digitalen Medien. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für Risiken im Netz zu sensibilisieren, ihnen konkrete Anlaufstellen bei Problemen aufzuzeigen und sie im Umgang mit schwierigen Situationen im digitalen Raum zu stärken. Mithilfe anschaulicher Beispiele und altersgerechter Methoden konnten die Inhalte verständlich vermittelt werden.
Auch in den höheren Klassenstufen wurden verschiedene Präventionsangebote durchgeführt. Die siebten Klassen der PMH-Schule beschäftigten sich in einer Präventionseinheit mit dem Thema sexualisierte Sprache. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisiert sowie über passende Hilfs- und Beratungsangebote informiert. Für die achten Klassen wurde zudem ein Sozialtraining angeboten. Durch verschiedene Spiele und Übungen stand hierbei insbesondere die Stärkung der Klassengemeinschaft im Fokus.
"Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen beteiligten sich mit Freude an den Angeboten und zeigten großes Interesse an den behandelten Themen. Präventionsarbeit ist ein wichtiger Baustein, um Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und sie zu einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Medien und anderen Herausforderungen zu befähigen. Die Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit und Jugendzentrum bietet zudem die Möglichkeit, dass die Teilnehmende sich offen und außerhalb vom Ort Schule diesen Themen widmen können" ,sagt Tanja Solander-Popovic, Leiterin der Abteilung Jugend.