Erster Bürgermeister Daniel Güthler bei seinem Arbeitseinsatz im Tafelladen gemeinsam mit Jacqueline Avagliano von der Katholischen Kirchengemeinde.
Erster Bürgermeister Daniel Güthler bei seinem Arbeitseinsatz im Tafelladen gemeinsam mit Jacqueline Avagliano von der Katholischen Kirchengemeinde.

Erster Bürgermeister unterstützt Tafelladen mit Arbeitseinsatz

Erster Bürgermeister Daniel Güthler hat am Freitag, 2. Oktober 2026, kräftig mit angepackt: Im Verkauf des Tafelladens der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus unterstützte er die Ehrenamtlichen und informierte sich über deren Tätigkeitsfelder und Angebote.

Bereits seit seiner Gründung im Jahr 2004 leistet der Tafelladen einen wichtigen Beitrag für Menschen in Kornwestheim, die auf Unterstützung angewiesen sind. An zwei Tagen pro Woche haben bedürftige Bürgerinnen und Bürger hier die Möglichkeit, Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu vergünstigten Preisen zu erstehen. Damit werden überschüssige Lebensmittel gerettet.  Nur wenig später entstand das Kleiderstüble, in dem gut erhaltene Kleidung, Bettwäsche und Handtücher zweimal wöchentlich für kleines Geld erworben werden können. Im Jahr 2007 kam Martinis Mittagsstüble als drittes Angebot der Gemeinde hinzu. Einmal in der Woche öffnet der Martinisaal seine Türen für einen warmen Mittagstisch zu günstigen Preisen – und offen für alle. Damit ermöglicht der Mittagstisch Begegnungen, denn gemeinsam schmeckt das Mittagessen besser als allein zu Hause. Gemeinschaft und Teilhabe werden so ganz im Sinne des heiligen Martinus gelebt. 

Ermöglicht wird all das durch den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden rund um Franz Scheuermann und Jacqueline Avagliano, die die Projekte seinerzeit initiiert hatten und seitdem – mit Unterstützung eines großen und engagierten Teams – immer weiter ausbauen. Der Besuch bot dem Ersten Bürgermeister Gelegenheit, den Alltag im Laden kennenzulernen und den Engagierten persönlich für ihre wichtige Arbeit im Sinne der Stadtgesellschaft zu danken.

"Der Tafelladen zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und praktisches Engagement vor Ort sind", betonte er nach seinem Besuch. "Mein Dank gilt deshalb allen, die dieses niederschwellige und doch so wichtige Angebot mit ihrer Zeit und ihrem Einsatz möglich machen."