Eastleigh

Der freundschaftliche Partnerkontakt zur englischen Stadt Eastleigh besteht seit 1978.

Eastleigh, mit seinen ca. 116.000 Einwohnern, liegt im Süden Englands, im Landkreis Eastleigh, unmittelbar angrenzend an die Hafenstadt Southampton. London ist in einer rund zweistündigen Fahrt zu erreichen. Das Borough of Eastleigh erstreckt sich über rund 81.000 km² von Chandler's Ford im Norden bis nach Hamble im Süden mit seinem Yachthafen. Die guten Verkehrsverbindungen der Stadt werden laufend ausgebaut, unter anderem mit dem Flughafen Southampton / Eastleigh und dem Autobahnnetz in alle vier Himmelsrichtungen.

Sehenswürdigkeiten

Wenn Sie Eastleigh besuchen, sollten Sie sich unbedingt das Eastleigh Museum, den Itchen Valley Naturpark, die Bursledon Windmill, eine denkmalgeschützte Windmühle, ansehen.

Bedeutung

Eastleigh ist eine Eisenbahnerstadt mit großem Rangierbahnhof und einer Waggonfabrik. Das Borough of Eastleigh stellt eine Mischung aus beschaulichen Dörfern und geschäftigen Stadtzentren dar, geprägt von Küsten und malerischen Landschaften im Süden von England. Eastleigh liegt an dem Fluss Itchen, der für die Stadtentwicklung, sowohl als Wasserweg für die Güterbeförderung, als auch als Route für die Eisenbahn von großer Bedeutung war. Die "London and South Western"-Eisenbahngesellschaft eröffnete im Jahre 1839 den Eisenbahnknotenpunkt "Bishopstoke Junction" und leitete damit die Entwicklung der Stadt zu einer bedeutenden Eisenbahnerstadt mit großem Rangierbahnhof und Waggonfabrik ein. In den vergangenen 20 Jahren ist die Einwohnerzahl von Eastleigh überdurchschnittlich schnell auf heute rund 116.000 Bewohner angewachsen.

Wappen

Wappen:
Die verschlungenen Lilien und Rosen kennzeichnen die Einigkeit der beiden Gemeindeteile. Die Rosen stellen die Hampshire Rosen dar und Lilien stehen für die Heilige Maria, die Patronin der Kirchen in Bishopstoke und South Stoneham.

Der Löwe ist ein traditionelles Wappentier. Die Krone mit Marinesymbolen bezeichnet die Verbindungen der Gemeinde zur See. Ein Helm ist ebenfalls ein traditioneller Bestandteil eines Wappens und ein Ritterhelm mit geschlossenem Visier wird für juristische Personen verwendet, während der Kranz für den Umhang steht, den die Ritter über ihrer Rüstung trugen.

Die Bischofsmütze bezieht sich auf die Verbindungen der Bischöfe von Winchester mit Bishopstoke und ist platziert zwischen zwei Kornbündeln die die ländliche und landwirtschaftliche Natur der Gemeinde symbolisieren.

Die beiden schwarzen Streifen an den Seiten des Schachbretts stehen für Eisenbahnschienen die an die wichtige historische Bedeutung der Eisenbahn für die Gemeinde erinnern. Das schwarzweiße Schachbrett erinnert daran, dass Eastleigh einst Herrensitz der Chamberlains der königlichen Schatzamtes war. Das Flügelrad in der Mitte kennzeichnet den Fortschritt und den Transport. Das mittelalterliche Schiff am Ende des Wappens repräsentieren den Schiffbau und die Aktivitäten des Segelklubs. 

Geschichtliche Vergangenheit

Bereits im Jahre 932 wird der Name Eastleigh urkundlich erwähnt, der vom angelsächsischen Wort "Eastlea" abgeleitet wird, was soviel wie "Lichtung im Walde" bedeutet. Ausgrabungsfunde lassen allerdings darauf schließen, dass der Ort schon 79 n.Chr. von den Römern besiedelt worden ist.

Freizeitmöglichkeiten

Freizeitmöglichkeiten:
Wassersport, Tennis, Kricket, Golf, Fischen und vieles mehr sind möglich, darüber hinaus verwöhnt eine reichhaltige kulturelle Palette an Theater, Kino und Konzert auch anspruchsvolle Kulturenthusiasten.

Museum und Kunstausstellungen ergänzen das interessante Angebot, und in der Bursledon Windmühle, der einzigen in der Grafschaft Hampshire noch betriebenen Windmühle, wird  den Besuchern anschaulich demonstriert, wie im England des 19.Jahrhunderts mit Hilfe der Windkraft Korn gemahlen wurde.

Entstehung der Partnerschaft

Die beiden Städte Eastleigh und Kornwestheim hielten damals bereits langjährigen Kontakt zueinander. Annegret Evans, seit Jahren mit einem Engländer verheiratet, brachte den Stein ins Rollen und knüpfte erste Verbindungen. Es folgten die Paulus-Kirchengemeinde, Vereine und Schulen. Seitdem ist der Kontakt nicht mehr abgerissen; die Menschen kamen sich immer näher. Den Besuch der englischen Königin 1965 in der Bundesrepublik nahm die SPD-Fraktion des Kornwestheimer Gemeinderates als Anlass, einen Antrag auf Abschluss einer Partnerschaft mit Eastleigh zu stellen. Zu der Zeit war Villeneuve-Saint-Georges sowohl mit Eastleigh als auch mit Kornwestheim verpartnert.

Trotz vielfacher Versuche von Kornwestheimer Seite und Villeneuve-Saint-Georges gelang es nicht, die Partnerschaft zwischen Eastleigh und Kornwestheim zu verwirklichen. Dies lag mitunter am englischen Kommunalverfassungsrecht, das einen jährlichen Wechsel im Amt des Bürgermeisters vorsieht; dieses ist ein Ehrenamt, das einer repräsentativen Funktion - ähnlich das der Queen - gleichkommt.

Doch den Stein vollends ins Rollen gebracht hat ein Film über Kornwestheim von dem die Eastleigher Bürger hellauf begeistert waren. Der damalige Bürgermeister Sanders trug daraufhin Kornwestheim offiziell das Eingehen der Partnerschaft an, da auch ein einstimmiger Beschluss des Eastleigher Gemeinderats für eine Partnerschaft vorlag. Im Jahre 1978 unterzeichneten der damalige Kornwestheimer Oberbürgermeister Siegfried Pflugfelder und Bürgermeister Sanders die offizielle Partnerschaftsurkunde.

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Kontakt

Frau Sina Schüssler

Leitung Abteilung Geschäftsstelle Gemeinderat, stv. Leitung Stabsstelle Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit

Bild des persönlichen Kontakts "Frau Schüssler"
Telefon 07154 202-8024
Gebäude: Rathaus
Aufgaben:

Gremienarbeit, Koordination des kommunalen Sitzungsdienstes, Sitzungsplanung, Ratsinformationssystem für die Mitglieder des Gemeinderats und Verwaltungsmitarbeiter sowie über das Internet für die Öffentlichkeit, Klärung von Rechtsfragen auf kommunaler Ebene, Organisation von Veranstaltungen, Empfängen und Auzeichnungen

Weitere Informationen

Bei Fragen rund um die Städtepartnerschaften wenden Sie sich bitte an die Stabsstelle Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Kornwestheim.