Kornwestheimer Jugenddelegation besucht Bundesvernetzungstreffen in Halle

Wie gestalten junge Menschen ihre Kommunen aktiv mit? Welche Herausforderungen begegnen Jugendvertretungen und wie können sie voneinander lernen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Elenor, Kaitlin und Lilli von der Jugenddelegation Kornwestheim (JuDeKo) beim Bundesvernetzungstreffen der Initiative "Starke Kinder- und Jugendparlamente“ in Halle (Saale). 

Gemeinsam mit rund 100 weiteren engagierten Jugendlichen aus ganz Deutschland nutzten sie die Gelegenheit, sich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die kommunale Jugendbeteiligung zu sammeln. Begleitet wurden sie von Klara Schwerdtfeger, Ansprechpartnerin für die JuDeKo und das Jugendcafé Café Korni bei der Stadt Kornwestheim.

Nach einer Einführung durch die Veranstalter startete das abwechslungsreiche Programm mit verschiedenen Workshops. Beim Workshop "Content to Connect" stand die wirkungsvolle Nutzung sozialer Medien im Mittelpunkt. Dabei erhielten die JuDeKo-Mitglieder neue Impulse für die Gestaltung und Weiterentwicklung ihres Instagram-Auftritts. Im Workshop "Female Empowerment" beschäftigten sie sich mit Fragen der Gleichberechtigung und unterschiedlichen Perspektiven auf Emanzipation. Auch der Workshop "How to Awareness" weckte großes Interesse. Dabei ging es um einen bewussten und respektvollen Umgang miteinander sowie darum, Räume zu schaffen, in denen sich alle Beteiligten wohl und sicher fühlen können.

Gerade bei diesem Thema stellten die Kornwestheimer Teilnehmerinnen erfreut fest, dass in der JuDeKo und im Café Korni bereits viele wichtige Aspekte der Awareness-Arbeit umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es sich lohnt, diese Haltung kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Neben den Workshops bot das Treffen ausreichend Gelegenheit für persönliche Begegnungen und Gespräche. Bei gemeinsamen Aktivitäten und einer abendlichen Diskussions- und Befragungsrunde konnten die Jugendlichen ihre Erfahrungen und Einschätzungen einbringen. Die Ergebnisse fließen in eine Studie zur Kinder- und Jugendarbeit ein. Die ersten Teilergebnisse des Austauschs wurden dann auch im Plenum vorgestellt.

Gemeinsamkeiten erkennen und voneinander lernen

Besonders wertvoll war für die JuDeKo der Austausch mit den anderen Jugendgremien. Dabei wurde deutlich, dass viele Vertretungen vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Gleichzeitig konnten die Kornwestheimerinnen feststellen, dass ihre eigene Arbeit bereits auf einer guten Grundlage steht. Insbesondere die Unterstützung durch die Stadt Kornwestheim bietet wichtige Möglichkeiten, die Interessen junger Menschen vor Ort wirksam zu vertreten und Projekte umzusetzen. Mit zahlreichen neuen Bekanntschaften, frischen Ideen und einer gestärkten Motivation kehrt die Delegation nach Kornwestheim zurück. Die gewonnenen Erfahrungen sollen in die zukünftige Arbeit der JuDeKo einfließen und neue Impulse für das kommende Jahr setzen.

(Erstellt am 04. November 2026)