Der Fitnessraum in der Unterkunft Villeneuvestraße.
Strahlende Gesichter bei der Übergabe des Fitnessraums: Das Bild zeigt (von links nach rechts) Daniela Lankau (Integrationsmanagerin des Landratsamtes), Albrecht Bäuerle (Leiter des Ökumenischen Arbeitskreises Asyl), Kadir Koyutürk (Beauftragter für Integration), Oberbürgermeisterin Ursula Keck, Bewohner Adio Adeleke und Alfred Pfisterer (Inhaber des Fitnessstudios Pfisterer in Remseck-Aldingen).

Fitnessraum in der Anschlussunterbringung Villeneuvestraße eingeweiht

Die städtische Anschlussunterbringung an der Villeneuvestraße verfügt jetzt über einen Fitnessraum. Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck zeigte sich bei der offiziellen Übergabe erfreut über die ansprechende Gestaltung und das umfassende Trainingsangebot.

"Die Menschen, die in der Unterkunft leben, sollen dazu motiviert werden, Sport zu treiben und auf ihre Gesundheit zu achten", betonte sie. Gleichzeitig soll das Training für Abwechslung im Alltag sorgen.

Die zirka 55 Bewohnerinnen und Bewohner der Anschlussunterbringung können ab sofort an drei Tagen in der Woche und zu bestimmten Zeiten das Angebot nutzen. Fahrrad-Ergometer und Crosstrainer laden zum Ausdauertraining ein. Außerdem sind dort ein Trampolin sowie Trainingsgeräte wie Beinstrecker und -beuger aufgebaut worden. Mit den Hanteln lassen sich die Muskeln trainieren, auf den Matten Bodenübungen durchführen.

Oberbürgermeisterin Ursula Keck unterstrich, wie wichtig es der Stadt gewesen sei, solch ein Angebot zu schaffen. Bereits in der Stadionhalle, die im Jahr 2016 für die Erstunterbringung von Flüchtlingen genutzt wurde, gab es einen Raum mit Trainingsmöglichkeiten. Dieser sei sehr gut angenommen worden, so Keck.

Alfred Pfisterer hat Geräte gespendet

Das Raumangebot in der Unterkunft an der Villeneuvestraße ist recht großzügig. So war es dem Arbeitskreis Asyl bereits möglich, einen Bereich herzurichten, der für Gruppenaktivitäten und Beratungsgespräche genutzt werden kann. Die Stadt hat mit Unterstützung der Bürgerstiftung darüber hinaus jetzt einen Raum so hergerichtet, dass er jetzt zum Training genutzt werden kann.

Der Integrationsbeauftragte Kadir Koyutürk kümmerte sich um die entsprechende Ausstattung. Der besondere Dank von Oberbürgermeisterin Ursula Keck galt Alfred Pfisterer. Der Inhaber des gleichnamigen Fitnessstudios in Remseck-Aldingen hat die meisten Geräte gespendet. Gerne sei er der Anfrage nachgekommen und habe die Geräte für diesen Zweck zur Verfügung gestellt, sagte er.

Mit Adio Adeleke will sich einer der Bewohner um den Raum kümmern und auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln während der Coronazeit achten. Aktuell dürfen nie mehr als fünf Leute gleichzeitig trainieren.