Stadtbücherei begeht den Auftakt zum 60. Jubiläum mit einer Podiumsdiskussion

Mit einer Podiumsdiskussion hat die Stadtbücherei vor kurzem den Auftakt in das 60-jährige Bestehen begangen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher haben die Diskussion zwischen Volker König, dem Leiter der Stadtbibliothek Würzburg, Kirsten Wieczorek, der Leiterin für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Stuttgart, Tobias Dürr, dem Leiter der Stadtbücherei in Altbach und Mareike Gerhardt, der Leiterin der Stadtbücherei Kornwestheim verfolgt. Moderiert hat den Abend Oberbürgermeisterin Ursula Keck.

"Es ist auch heute noch ein Luxus, den Zugang zu allen Medien und damit zu einer freien Meinungs- und individuellen Bildung zu haben", hob Oberbürgermeisterin Ursula Keck in ihrer Begrüßungsrede hervor. Dabei verwies sie auf die kürzlich zu Ende gegangene diesjährige Frankfurter Buchmesse. Dort wurde unter anderem auch darüber diskutiert, ob das Buch überhaupt noch eine Daseinsberechtigung habe. Hat es, so der einhellige Konsens sowohl auf der Messe als auch bei der Podiumsdiskussion. Bücher ermöglichen den Leserinnen und Lesern eine wichtige Form der Bildung, sie vermitteln Wissen, regen die Fantasie an und laden zum Austausch mit anderen Lesenden ein. "Für Kinder der dritten Welt steht ihre Fähigkeit zum Lesen und zum Schreiben für den Ausbruch aus ihren engen sozialen Schranken", führte die Oberbürgermeisterin weiter aus.

Die Diskussionsrunde selbst drehte sich beispielsweise um die Frage, wie ein attraktiver Medienbestand aussehen kann oder wie sich die Diskussionsteilnehmer eine Stadtbücherei in zehn Jahren vorstellen. Aber auch neue Raumkonzepte wie in der Stadtbibliothek in Würzburg standen zur Diskussion.

Ein Improvisationstheaterstück und die Siegerehrung des Gewinnspiels zum 60. Geburtstag der Stadtbücherei Kornwestheim rundeten den Abend ab.

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