Der Doppelhaushalt für die Jahre 2020/ 2021

Am 17. Oktober 2019 hat die Verwaltung den Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2020/2021 in den Gemeinderat eingebracht. Oberbürgermeisterin Ursula Keck ging in ihrer Rede auf die Schwerpunkte der kommenden Jahre ein. Erster Bürgermeister Dietmar Allgaier präsentierte die Eckdaten des Doppelhaushalts 2020/2021.

Der Haushaltsplanentwurf 2020/2021 wurde dann inklusive der Wirtschaftspläne des Eigenbetriebs Stadtentwässerung Kornwestheim, des Eigenbetriebs Ravensburger Kinderwelt Kornwestheim, des Eigenbetriebs „Das K“, der Städtischen Wohnbau Kornwestheim GmbH und der TechMoteum GmbH in den Fraktionen, Beiräten und Ausschüssen weiter beraten.
In der Sitzung des Gemeinderats am 14. November 2019 fand die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf statt. 

Wir haben für Sie die Haushaltsrede der Oberbürgermeisterin und die Reden der Fraktionen zur Generaldebatte zum Download bereitgestellt:

Haushaltsrede Oberbürgermeisterin Ursula Keck

Haushaltsrede Grüne/ Linke-Fraktion

Haushaltsrede CDU-Fraktion

Haushaltsrede SPD-Fraktion

Haushaltsrede FW-Fraktion

Haushaltsrede FDP-Fraktion

Die Beschlussfassung des Doppelhaushalts 2020/2021 erfolgte am 17. Dezember 2019.


Der Doppelhaushalt für die Jahre 2018-2019

Der Gemeinderat der Stadt Kornwestheim hat am 19. Dezember 2017 in öffentlicher Sitzung den Haushaltsplan für die Jahre 2018-2019 verabschiedet.

Der Ergebnishaushalt schließt mit folgendem ordentlichen Ergebnis ab:  

Haushaltsjahr

2018

2019

ordentliche Erträge

82.054.700 EUR

80.503.400 EUR

ordentliche Aufwendungen

80.870.900 EUR

87.349.000 EUR

ordentliches Ergebnis

1.183.800 EUR

-6.845.600 EUR

 

Im Jahr 2018 gelingt es der Stadt Kornwestheim, die Abschreibungen in Höhe von 4,8 Mio. EUR vollständig zu erwirtschaften, so dass dem der kommunalen Doppik zugrunde liegenden Ressourcenverbrauchskonzept vollständig Rechnung getragen wird.

Im Jahr 2019 entsteht ein negatives Saldo, welches vor allem der Systematik des kommunalen Finanzausgleichs geschuldet ist und von der Stadt Kornwestheim nicht beeinflusst werden kann. Der gesetzlich vorgeschriebene Haushaltsausgleich kann im Jahr 2019 dennoch problemlos gewährleistet werden, da ausreichend hohe Rücklagen aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses und des Sonderergebnisses aus Vorjahren zur Verfügung stehen.

 

Der Ergebnishaushalt schließt mit folgendem Sonderergebnis ab: 

Haushaltsjahr

2018

2019

außerordentliche Erträge

4.804.200 EUR

2.519.000 EUR

außerordentliche Aufwendungen

9.000 EUR

9.000 EUR

veranschlagtes Sonderergebnis

4.795.200 EUR

2.510.000 EUR

 

Die außerordentlichen Erträge entstehen vorwiegend aus der Differenz von erzieltem Verkaufspreis und dem hinterlegten Buchwert der Vermögensgegenstände, welche die Stadt Kornwestheim zu veräußern plant. Vorwiegend handelt es sich hierbei um Grundstücke.

 

Das Gesamtergebnis liegt somit in 2018 bei 5.979.000 EUR und in 2019 bei -4.335.600 EUR.

 

Der Finanzhaushalt enthält einen Zahlungsmittelüberschuss aus laufender Verwaltungstätigkeit in Höhe von -1.109.000 EUR im Jahr 2018 und -3.234.100 EUR im Jahr 2019.

Im Investitionsbereich ist folgender Finanzierungsmittelbedarf geplant:

Haushaltsjahr

2018

2019

Einzahlungen aus Investitionstätigkeit

8.707.000 EUR

8.498.900 EUR

Auszahlungen aus Investitionstätigkeit

15.957.200 EUR

13.305.300 EUR

Finanzierungsmittelbedarf Investitionen

-7.250.200 EUR

-4.806.400 EUR

 

Die Schwerpunkte sind hierbei v.a. Bauvorhaben im Schul- und Kita-Bereich, beim sozialen Wohnungsbau, Straßenbaumaßnahmen sowie der allgemeine Grundstücksverkehr. Sowohl im Haushaltsjahr 2018 wie auch in 2019 sind zur Investitionsfinanzierung keine Kredite geplant. Die dadurch entstehende Reduzierung des Finanzmittelbestandes in Höhe von insgesamt 16,4 Mio. EUR kann durch die vorhandene Liquidität gedeckt werden.

Doppelhaushalt 2018-2019


Wie entsteht ein Haushaltsplan?

  1. Anmeldung des Mittelbedarfs der städtischen Fachbereiche bei der Stadtkämmerei (zuständiger Fachbereich für die Finanzen)
  2. Ermittlung des gesamten Ressourcenbedarfs, Suche nach Einsparungsmöglichkeiten, Feststellung der möglichen Erträge und Einzahlungen und Erarbeitung eines Haushaltsplanentwurfs durch die Kämmerei.
  3. Budgetgespräche zusammen mit den jeweiligen Fachbereichen.
  4. Der Haushaltsplanentwurf wird in den Gemeinderat zur Beratung eingebracht.
  5. Vorberatung des Haushalts in den Ausschüssen des Gemeinderats und im Schulbeirat.
  6. Beratung und Beschlussfassung durch den Gemeinderat in öffentlicher Sitzung.
  7. Nach Genehmigung durch das Regierungspräsidium in Stuttgart (als Aufsichtsbehörde) öffentliche Bekanntmachung und Auslegung. Jeder Bürger hat die Möglichkeit, den Haushaltsplan einzusehen.

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