Alle Hände voll zu tun hatte das Testerinnen-Team gestern an der Silcherschule in Kornwestheim.

Erst zum Testen, dann auf die Schulbank

Die Schulküche der Silcherschule hat sich am ersten Schultag nach den Sommerferien in ein Testzentrum verwandelt. Alle Schüler/-innen der zweiten, dritten und vierten Klassen führten einen angeleiteten Schnelltest durch. Im Klassenverband suchten sie den Raum im Kellergeschoss auf. Die Erstklässler werden erst noch eingeschult.

Der Ablauf war perfekt organisiert. Nacheinander betraten die Kinder den Raum, desinfizierten sich die Hände und nahmen an den jeweils desinfizierten Tischen Platz. Sie führten die Teststäbchen selbst in die Nase ein. Ein Handspiegel half dabei, den Bewegungsablauf zu koordinieren. 

Immer dabei waren die vier Frauen des Testteams, die danach schauten, dass die Testungen korrekt abliefen. Unterstützt wurde das Testteam gestern von Lehrkräften. "Damit es heute am ersten Schultag schneller geht", so Schulleiterin Petra Götz. Anschließend werteten sie die mit dem Namen des jeweiligen Kindes gekennzeichnete Probe aus. Am Donnerstag steht der zweite Test in dieser Woche an. 

Lollitests sollen Schnelltests ablösen

Die Schnelltests sollen durch die sogenannten Lollitests, das sind PCR-Pooltests, voraussichtlich ab Montag, 27. September 2021, abgelöst werden. Dafür lutschen die Kinder dann unter Aufsicht einer Lehrkraft zirka 30 Sekunden lang an einem Teststäbchen, dem sogenannten "Lolli". Alle Teststäbchen der Kinder aus einer Klasse bilden einen Pool. Diese werden noch am gleichen Tag in einem Labor in Ludwigsburg ausgewertet. Das Ergebnis wird anschließend direkt den Schulen übermittelt. 

Wird in einem der Pools das Coronavirus nachgewiesen, folgen weitere Tests. Das positiv getestete Kind muss dann in Quarantäne; alle weiteren Schüler der Klasse, die nicht bereits geimpft oder genesen sind, werden an fünf Tagen hintereinander an ihrer Schule getestet.

(Erstellt am 13. September 2021)