Wirtschaftsförderer Oliver Reichert mit Bürgermeisterin Martina Koch-Haßdenteufel (links) und Oberbürgermeisterin Ursula Keck.

Wirtschaftsförderer des Landkreises zum Gedankenaustausch im Rathaus

Der Wirtschaftsförderer des Landkreises Ludwigsburg, Oliver Reichert, hat sich und seine Ziele im persönlichen Gespräch mit Oberbürgermeisterin Ursula Keck und Bürgermeisterin Martina Koch-Haßdenteufel vorgestellt. Gemeinsam wurde dabei der Blick auf die Herausforderungen vor Ort, aber auch auf den gesamten Landkreis, gerichtet.

Reichert, der seit dem 1. März 2021 im Amt ist, machte auf das Problem fehlender Gewerbeflächen in der Region, den Technologiewandel und die Digitalisierung, die alle Branchen betrifft, aufmerksam. Oberbürgermeisterin Keck nahm den Ball auf und wies auf das berufsbegleitende Studienprogramm Digital Engineering & Management hin, das seit Oktober 2020 in Kooperation mit der Knowledge Foundation@Reutlingen auf dem Salamander-Areal angeboten wird.

Einzigartige Ausbildung im Landkreis Ludwigsburg

"Den Studierenden werden im Rahmen des Studienprogramms die erforderlichen Kompetenzen vermittelt, mit denen sie die Unternehmen und Verwaltungen bei der Digitalisierung unterstützen können", so Ursula Keck. Ihr ist es ein Anliegen, Unternehmen die Chancen der Digitalisierung näher zu bringen.

"Das Studienprogramm Digital Engineering & Management geht genau in die richtige Richtung", zeigte sich der Wirtschaftsförderer überzeugt. Er sagte zu, bei Unternehmen auf diese zukunftsweisende Ausbildung, die einzigartig im Landkreis Ludwigsburg ist, aufmerksam zu machen.

Bürgermeisterin Martin Koch-Haßdenteufel, die den Bereich Wirtschaftsförderung in Kornwestheim verantwortet, wies auf die Unterstützungsangebote für ortsansässige Firmen in der Coronazeit hin. Sowohl im persönlichen Kontakt als auch digital werden sie über Änderungen informiert, sagte sie.

Plattform zur Vernetzung von Unternehmen ist geplant

Er verstehe sich als Ansprechpartner für Kommunen und Unternehmen, skizzierte Oliver Reichert seine Rolle. Seine Aufgabe sehe er darin, Unternehmen dabei zu unterstützen, den wirtschaftlichen Strukturwandel aktiv zu gestalten, Arbeitsplätze zu sichern und neue Projekte umzusetzen. So kündigte er an, eine Plattform schaffen zu wollen, auf der Unternehmen im Landkreis sich vernetzen können.

Sein Ziel besteht darin, den Landkreis Ludwigsburg zwischen den beiden wirtschaftsstarken Regionen Stuttgart und Heilbronn stärker zu behaupten. Als Herausforderung bezeichnete er den Mangel an Gewerbeflächen im Landkreis, aber auch den zunehmenden Fachkräftemangel. Luft nach oben sieht er auch bei dem Thema Existenzgründung.