Daniel Güthler (links) Erster Bürgermeister der Stadt Kornwestheim, und Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB vor dem Baustellenschild.

SWLB startet im März Baumaßnahme in Villeneuvestraße

Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim starten in der Villeneuvestraße in Kornwestheim eine umfassende Baumaßnahme. Dabei arbeiten die Stadtwerke an ihren Infrastruktur-Schlagadern und erneuern im Zuge dessen ihre Wasser-, Gas- sowie Stromleitungen. Je nach Alter und Material werden auch die Hausanschlussleitungen bis in die Gebäude getauscht.

Daniel Güthler, Erster Bürgermeister der Stadt Kornwestheim: „Die Stadt Kornwestheim begrüßt diese Modernisierungsmaßnahme, die einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit bildet.  Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, die eine Zeitlang mit der Baustelle leben müssen, um Verständnis."  Johannes Rager, Geschäftsführer der SWLB, führt aus: „Intakte Versorgungsleitungen sind Voraussetzung für unseren komfortablen Lebensalltag. Aus diesem Grund erneuern wir regelmäßig unsere Infrastrukturen unter der Erde. Damit tragen wir zur Erhöhung der
Versorgungssicherheit bei. Insgesamt investieren wir hier fast eine Million Euro.“

Baumaßnahme in fünf Abschnitten

Die Baumaßnahme Villeneuvestraße ist in insgesamt fünf Teilabschnitte unterteilt. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Dammstraße und Pflugfelder Straße beginnen am Montag, 22. März 2021, und dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2021. Hier finden Infrastrukturarbeiten an den Wasserleitungen sowie den dazugehörigen Wasserhausanschlüssen statt. Während der Bautätigkeit ist die Straße im genannten Bereich voll gesperrt. Die Parkplätze können nicht angefahren, der Gehweg kann weiterhin genutzt werden. Die Buslinie 413 wird in beide Fahrtrichtungen über die Steinbeis- und Domertalstraße zur Ludwigsburger Straße umgeleitet. Die Haltestellen Villeneuvestraße und Pflugfelder Straße entfallen in diesem Zeitraum. 

Insgesamt werden in den fünf Bauabschnitten die Wasserversorgungs- sowie die Gasniederdruckleitungen über eine Länge von mehreren hundert Metern in größtenteils offener Bauweise ausgewechselt. 13 Gas- und 25 Wasserhausanschlüsse werden zudem erneuert. Die SWLB verlegt auch neue Stromleitungen und stellt 13 Elektro-Hausanschlüsse her sowie zwei Kabelverteilerschränke auf. 

Der zweite Bauabschnitt schließt direkt an den ersten an und erstreckt sich von der Kreuzung Pflugfelder Straße bis zur Kreuzung Anna-Nopper-Straße. Von dort bis zum Elsaweg reicht der dritte Bauabschnitt. Der vierte Bauabschnitt zieht sich von der Kreuzung Elsaweg bis zur Kreuzung Klaraweg und der fünfte und letzte Bauabschnitt von dort bis Ende der Villeneuvestraße bei der Kreuzung mit der Holzgrundstraße. Die SWLB wird in gesonderten Informationen darüber berichten. Die Gesamtbaumaßnahme wird voraussichtlich Anfang Mai 2022 beendet werden können.

Alle Informationen rund um diese Infrastrukturarbeiten können auf der Stadtwerke-Website www.swlb.de/schlagader1 von Anliegern,  Verkehrsteilnehmenden und Interessierten eingesehen werden. Hier informiert die SWLB ausführlich zum Baufortschritt und den einzelnen Bauabschnitten. 

„Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer lassen sich bei Baumaßnahmen dieses Ausmaßes leider nicht vermeiden. Umso wichtiger ist uns, die Öffentlichkeit immer am Baugeschehen teilhaben lassen und rechtzeitig sowie transparent zu den einzelnen
Bauabschnitten zu kommunizieren“, nimmt Johannes Rager vorweg. "Für mich ist das Bauschild mit dem QR-Code ein wichtiger Beitrag zur Transparenz und Bürgerfreundlichkeit. Interessierte erfahren hier auf unkomplizierte Weise, welche Maßnahmen auf der Villeneuvestraße umgesetzt werden", unterstreicht Daniel Güthler.

Zusätzlich haben die Stadtwerke zusätzlich Baubeschilderungen am Anfang und Ende des ersten Bauabschnitts platziert und mit einem Kurzlink sowie QR-Code versehen. Das Scannen (Fotografieren) mit dem Smartphone leitet direkt auf die Infoseite. „Mittels einer hinterlegten Mail-Adresse können Fragen und Anregungen direkt an uns gerichtet werden. Das ermöglicht uns, in den Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürger zu treten“, so Rager