Unter der Anleitung von Feuerwehr-Kommandant Matthias Häußler (links) üben die Beschäftigten aus Kitas und Schulen die Durchführung eines Coronatests.

Corona-Schnelltests starten am Montag

Am kommenden Montag, 8. März 2021, starten die Schnelltests auf das Coronavirus in allen Kindertagesstätten und Schulen in Kornwestheim. Die Stadtverwaltung setzt hier auf eine dezentrale Lösung. So wird jede Kita und jede Schule zur Teststelle.

Die Beschäftigten in den Einrichtungen sind entsprechend geschult worden, so dass sie die Abstriche entnehmen und auswerten können. Zum Einsatz gelangt der Anterio Nasal Test. Um ein zuverlässiges Ergebnis zu bekommen, ist dafür lediglich ein Abstrich im vorderen Nasenraum erforderlich. Aus allen Kitas und Schulen haben jeweils zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Schulungen im Kultur- und Kongresszentrum das K teilgenommen. Nach der praktischen Einführung folgte die Einführung in ein spezielles EDV-System, um die jeweiligen Ergebnisse zu dokumentieren.

"Regelmäßige Testungen plus die Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind das A und O für eine gute Prävention", betonte Oberbürgermeisterin Ursula Keck, die zum Auftakt der ersten Schulung dabei war. Dass die Teams in den Einrichtungen diese Tests durchführen, sei wichtig, um den Betrieb in den Kitas und Schulen aufrechtzuerhalten oder - wie an den weiterführenden Schulen - wieder aufnehmen zu können.

Experten schulen die Beschäftigten aus Kitas und Schulen

Matthias Häußler, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kornwestheim und Notfallsanitäter, erklärte gemeinsam mit Dr. Karl-Hermann Roesch, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kornwestheim, ganz anschaulich erklärt, wie solch eine Testung abläuft und was dabei zu beachten ist. "Am besten führen Sie die Tests im Freien oder an einem geöffneten Fenster durch, um sich und Andere zu schützen", lautete einer der zahlreichen Tipps, die der Experte seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit auf den Weg gab.

Dr. Roesch machte außerdem auf die Bedeutung zum Tragen der Schutzkleidung aufmerksam. "Sie sollten immer einen Schutzkittel und Schutzhandschuhe tragen", betonte er. Der Arzt erklärte ganz praktisch, wie der Abstrich entnommen und schließlich ausgewertet wird. Das Wattestäbchen, mit dem der Abstrich entnommen wird, soll ganz sanft zwischen zwei Fingern gehalten werden. Mit vier, fünf leichten Drehungen wird schließlich der Abstrich entnommen und in das mit wenigen Tropfen einer Flüssigkeit gefüllte Teströhrchen gesteckt.

Unter der Aufsicht der beiden Experten durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulung sich gegenseitig testen.Zum Start der Tests hat jede Einrichtung ein Paket mit dem erforderlichen Zubehör erhalten. Dazu gehören FFP2-Masken, Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Schutzbrille und Schutzkleidung, wie Overalls und OP-Kittel, und natürlich Testkits.