Valentin Flesch vom Fachbereich Recht, Sicherheit und Ordnung, Bruno Authaler vom Ökumenischen Arbeitskreis Asyl und der Integrationsbeauftragte Kadir Koyutürk (von links) verteilen in der Unterkunft an der Werner-Heisenberg-Straße 27 medizinische Masken.

Stadt verteilt medizinische Masken an Flüchtlinge und Obdachlose

"Hallo, wir sind von der Stadt Kornwestheim und möchten Ihnen Masken überreichen." Diesen Satz hat Kadir Koyutürk, Integrationsbeauftragter der Stadt Kornwestheim, bei seinem Besuch in der Flüchtlingsunterkunft an der Werner-Heisenberg-Straße einige Male gesagt.

Gemeinsam mit Valentin Flesch vom Fachbereichs Recht, Sicherheit und Ordnung hat er jeweils fünf medizinische Masken an die Bewohnerinnen und Bewohner verteilt, die 14 Jahre und älter sind. Die Briefumschläge, die die Beiden überreichten, enthielten jeweils vier sogenannte OP-Masken, eine FFP2-Maske sowie ein Schreiben von Oberbürgermeisterin Ursula Keck.

Darin macht sie auf die Verpflichtung zum Tragen medizinischer Mund-Nasen-Bedeckungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens aufmerksam. Solch eine Maske muss zum Beispiel beim Betreten städtischer Gebäude, im Öffentlichen Personennahverkehr, beim Einkauf und in Arztpraxen getragen werden. Allein in der Unterkunft an der Werner-Heisenberg-Straße wurden Masken an 62 Personen verteilt.

Nach Bekanntwerden der erweiterten Maskenpflicht hatten Valentin Flesch und Kadir Koyutürk die Idee, Geflüchtete und auch Obdachlose, die in den städtischen Unterkünften leben, mit Masken zu versorgen. Bei der Oberbürgermeisterin stießen die beiden städtischen Mitarbeiter sofort auf positive Resonanz.

250 Menschen versorgt

Und so haben sie Mund-Nasen-Bedeckungen an zirka 250 Menschen verteilt, die in den städtischen Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünften leben. In den Fällen, in denen die Berechtigten nicht zu Hause angetroffen wurden, warfen sie die Umschläge in die jeweiligen Briefkästen. Unterstützt wurden Kadir Koyutürk und Valentin Flesch von Mitgliedern des Arbeitskreises Asyl. So war Bruno Authaler bei dem Besuch in der Unterkunft an der Werner-Heisenberg-Straße dabei.

"Die Resonanz war sehr gut. Die Menschen, denen wir die medizinischen Masken persönlich überreicht haben, waren sehr froh und dankbar", schildert Valentin Flesch die Reaktionen.