Das neue Spielgerät auf dem Spielplatz im Eichenweg wird Mitte Januar fertiggestellt. 

Spielplatz Eichenweg wird zum Kletterparadies

Auf dem Spielplatz Eichenweg entsteht ein echtes Kletterparadies. Bei dem neuen Spielgerät, das dort aufgebaut wird, handelt es sich um ein Unikat. Es ist eigens für die Stadt Kornwestheim angefertigt worden.

Bei einem Termin vor Ort hat Thomas Renner von der Firma Starkholz den Weg von der ersten Idee über die Konstruktion bis zum Aufbau skizziert. Vor zirka drei Wochen ist mit dem Aufbau begonnen worden, wobei zunächst stützende Pfähle im Erdreich verankert worden sind. Mit jedem Tag hat das Spielgerät mehr an Konturen gewonnen und Gestalt angenommen. Die Fertigstellung ist für Mitte Januar geplant.

Das Spielgerät aus Holz besteht aus verschiedenen Elementen, wie Podesten in verschiedenen Höhen, Turm, Röhrenrutsche und Storchennest. Es lädt Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren zum Klettern und Entdecken ein. Ergänzt wird dieses Spielgerät durch verschiedene Schaukeln, Doppelseilbahn und Sandkasten. Dieser Spielplatz wird sicherlich zum Anziehungspunkt für Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet.

"Es ist beeindruckend zu sehen, was die Firma Starkholz in den vergangenen Tagen hier geschafft hat", sagte Erster Bürgermeister Daniel Güthler. Ihm ist es wichtig, die Spielplätze so auszustatten, dass diese unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. "Ich bin mir sicher, dass der Spielplatz Eichenweg gut von den Kindern und Jugendlichen angenommen wird", sagte er.

Insgesamt 23 Spielplätze im Stadtgebiet

Die Kornwestheimer Stadtverwaltung hat sich vor der Realisierung verschiedene Angebote eingeholt, den Zuschlag hat schließlich die Firma Starkholz erhalten. Das Team um Thomas Renner ist auf die Planung und den Bau solcher Holzkonstruktionen spezialisiert und hat schon zahlreiche Projekte im Landkreis Ludwigsburg realisiert. Dazu gehören in Kornwestheim die Spielplätze Salamanderpark, Bebelstraße und Beethovenstraße.

Die Stadt hat sich diesen Seilgarten-Kletterspaß aus Holz rund 47.000 Euro kosten lassen. Das bisherige Spielgerät stammte aus dem Jahr 2006: Hierbei handelte es sich um zwei Türme, die durch eine Wackelbrücke miteinander verbunden waren. Diese Turm-Brücken-Konstruktion musste aufgrund ihres Alters abgebaut werden. "Die durchschnittliche Dauer eines Spielgerätes liegt bei zirka 15 Jahren", wie Spielplatzexperte Dirk Maisenhölder, Leiter des Bereichs Tiefbau und Grünflächen, erläuterte.

Kornwestheim verfügt über insgesamt 23 Spielplätze. Pro Jahr investiert die Stadt zirka 90.000 Euro in die Ersatz- und Neubeschaffung. Der Unterhalt schlägt mit zirka 65.000 Euro jährlich zu Buche.

(Erstellt am 21. Dezember 2020)