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Neue Coronaverordnung für Schulen

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen ist damit zu rechnen, dass in Baden-Württemberg die Pandemiestufe 3 ausgerufen wird. Das ist dann der Fall, wenn der Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten wird.

Das Kultusministerium des Landes hat die Coronaverordnung für Schulen für diesen Fall entsprechend angepasst. Das neue Regelwerk sieht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Abdeckung auch während des Unterrichts an weiterführenden und berufsbildenden Schulen vor. An den Grundschulen kann auf die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden, weil die ,,Kinderstudie" der Universitätskliniken im Land ergeben hat, dass das lnfektions- und Übertragungsrisiko bei Kindern bis zum Alter von zehn Jahren deutlich geringer ist.

Zusätzlich zu den bereits geltenden Einschränkungen und Vorgaben enthält die Landesverordnung ein Zutrittsverbot für Lehrkräfte und andere Personen, die entgegen der rechtlichen Vorgaben keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, da diese einen grundsätzlichen Anspruch auf Teilnahme am Präsenzunterricht haben. Verstöße können jedoch mit Ordnungsmaßnahmen geahndet werden.

Gleichzeitig sieht die Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Coronabedingungen vor, das Unterrichtsräume alle 20 Minuten für jeweils drei bis fünf Minuten gelüftet werden müssen.

Im Sportunterricht sind alle Betätigungen ausgeschlossen, für die ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist. Die Nutzung für nicht-schulische Zwecke wird eingeschränkt, die Durchführung außerschulischer Veranstaltungen ist untersagt.
Die Stadt Kornwestheim hat die entsprechenden Informationen der Landesregierung an die Schulen weitergegeben. Darin sind auch umfangreiche Erläuterungen zur Maskenpflicht an Schulen enthalten.