Martina Koch-Haßdenteufel.
Martina Koch-Haßdenteufel

Bürgermeisterin Martina Koch-Haßdenteufel ist seit mehr als 100 Tagen im Amt

Seit Anfang Mai 2020 ist Martina Koch-Haßdenteufel als Beigeordnete für den Bereich Finanzen und Wirtschaft der Stadt Kornwestheim tätig. Damit ist sie nun Teil des Führungstrios im Kornwestheimer Rathaus.

„Ich bin angekommen in Kornwestheim. Vom meinem ersten Arbeitstag an habe ich mich hier wohl gefühlt“, zieht sie eine erste Bilanz. Sie sei sehr freundlich aufgenommen worden, berichtet sie von einem kollegialen Miteinander mit Oberbürgermeisterin Ursula Keck und dem Ersten Bürgermeister Daniel Güthler. „In Kornwestheim gibt es eine gut funktionierende Verwaltung. Der Gemeinderat ist ein sehr aktives Gremium, dessen Mitglieder stolz auf ihre Stadt sind“, zeigt sie sich überzeugt. Sie habe zudem den Eindruck gewonnen, dass die Bürgerschaft mit ihrer Heimatstadt eng verbunden und stolz auf Kornwestheim sei.

Gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Ursula Keck hat die Bürgermeisterin die vergangenen Wochen dazu genutzt, einige der hier ansässigen Unternehmen zu besuchen und sich über deren Anliegen zu informieren. Unter anderem waren sie bei W&W, bei der Spedition Dachser, dem Automobilzulieferer Mahle und bei der Orochemie GmbH zu Gast. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Coronakrise und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. „Im Nachgang zu den Gesprächen ist es bereits zu weiteren Kontakten gekommen“, zeigt sich Koch-Haßdenteufel erfreut. Die Mischung der hier ansässigen Unternehmen sei vielfältig und reiche von kleinen Handwerksbetrieben bis zu großen, international agierenden Unternehmen. „Das ist äußerst positiv für eine Stadt“, so ihre Einschätzung.

Das TechMoteum (Zentrum für Mobilität, Technik und Umwelt), das sich die Förderung junger Unternehmen auf die Fahnen geschrieben hat, ist für sie etwas ganz Besonderes. „Eines meiner Ziele besteht darin, die innovativen Start-Up-Unternehmen, die unter dem Dach des TechMoteums angesiedelt sind, stärker mit den hier ansässigen, etablierten Unternehmen zu vernetzen. Ich sehe darin ein großes Potenzial“, so die Beigeordnete.

Augenmerk liegt auf der aktuellen Finanzsituation

Wie wirkt sich die Coronakrise auf das Handeln von Martina Koch-Haßdenteufel aus? „Von meiner bisherigen Tätigkeit in Gerlingen bin ich es gewohnt gewesen, an Veranstaltungen teilzunehmen, auf diese Weise Kontakte zu knüpfen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie entfallen diese Begegnungen, was mir sehr fehlt“, so die Bürgermeisterin.

Als Beigeordnete für Wirtschaft und Finanzen richtet sie ein besonderes Augenmerk auf die Finanzen der Stadt Kornwestheim, die ebenfalls von der Coronakrise betroffen sind. „Ich bin der Meinung, dass wir dieses Jahr noch mit einem blauen Auge davon kommen werden. Die nächsten Jahre werden definitiv zu einer Herausforderung“, zeigt sich Koch-Haßdenteufel überzeugt. Aber dass Kornwestheim gut mit Geld umgehen könne, habe sich bei dem Prozess der Strategischen Steuerung im Jahr 2018 gezeigt.

Welche Projekte hat Martina Koch-Haßdenteufel sich zum Ziel gesetzt? Wichtig ist der Beigeordneten, in ihrem Dezernat die Abläufe zu straffen und das Thema Digitalisierung voranzutreiben. So soll in der Kämmerei zum Januar 2021 der digitale Rechnungseingang eingeführt werden. Ein Herzensanliegen ist der Bürgermeisterin, die gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Geschäftsführerin der Städtischen Wohnbau ist, barrierefreien Wohnraum für ältere Menschen zu schaffen und den Bedarf an ergänzenden Modulen, wie Angebote für Betreutes Wohnen und Tagespflege, zu ermitteln. Bei einem Runden Tisch will die Stadt Kornwestheim mit Vertretern von Pflegeeinrichtungen ins Gespräch kommen. Neue Wohnformen sollen es den älteren Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, so lange wie möglich selbstbestimmt leben zu können.

(Erstellt am 22. September 2020)