Luftqualität

Saubere Luft atmen zu können ist lebenswichtig für uns Menschen. Doch durch viele unserer Aktivitäten tragen wir selbst erheblich zur Luftverschmutzung bei.

Die Luftqualität in unserer Region wird insbesondere durch die Emissionen aus dem Straßenverkehr geprägt. Dabei werden Schadstoffe wie Stickoxide, Feinstaub, Kohlenmonoxid und Benzol freigesetzt.

Aber auch die zunehmende Zahl an Öfen und Kaminen, die mit Holz befeuert werden, verursacht höhere Feinstaubwerte in der Außenluft. Laut Angaben des Bundesumweltministeriums übersteigt die Gesamtmenge an Feinstaub aus Kaminöfen und anderen Holzfeuerungsanlagen diejenige aus den Auspuffrohren aller Dieselfahrzeuge. Mit schärferen Grenzwerten in der sogenannten Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung (1. BImSchV) soll diesem Trend entgegengewirkt werden.

Um die Luft in den europäischen Städten insgesamt zu verbessern und die Konzentration von gesundheitsschädigenden Luftschadstoffen gezielt zu reduzieren, hat die Europäische Union eine Luftqualitäts-Rahmenrichtlinie mit anspruchsvollen Grenzwerten verabschiedet. Die Bundesregierung hat diese Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Um die Grenzwerte einhalten zu können wurden in stark belasteten Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg sogenannte Luftreinhalte- und Aktionspläne erstellt.

Das Luftmessnetz der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württtemberg(LUBW) beobachtet kontinuierlich die Konzentrationen von Schadstoffen in der Außenluft in Baden-Württemberg.

Aktuelle Messwerte zur Luftqualtität in der Region Stuttgart und in Baden-Württemberg gibt es hier:


Regionale Umweltzone

Die Ausweisung von Umweltzonen stellt eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung von Schadstoffen in der Luft dar. Mit der Ausweisung der erweiterten Umweltzone im Landkreis Ludwigsburg zum 01.01.2013 hat das Regierungspräsidium Stuttgart der Tatsache Rechnung getragen, dass Luftschadstoffe nicht an der Markungsgrenze haltmachen. Der erweiterte Bereich soll dazu beitragen Luftqualitätsprobleme regional zu lösen und nicht zu verlagern.

In den Umweltzonen dürfen nur Fahrzeuge mit einer grünen Feinstaubplakette fahren. Fahrzeuge ohne sowie mit einer roten oder gelben Feinstaubplakette dürfen nicht gefahren werden.

Die regionale Umweltzone Ludwigsburg und Umgebung wird ab dem 1. Januar 2017 um den Stadtteil Kornwestheim-Pattonville und um das Gemeindegebiet Remseck am Neckar erweitert. Sie umfasst neben Kornwestheim folgende Städte und Gemeinden: Asperg, Bietigheim-Bissingen, Freiberg am Neckar, Großingersheim, Ludwigsburg, Markgröningen, Möglingen, Pleidelsheim, Remseck am Neckar, Tamm.

Weitere Informationen zur Umweltzone: www.landkreis-ludwigsburg.de 


Dieselfahrverbot in Stuttgart

 

Das Land Baden-Württemberg hat die 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Regierungsbezirk Stuttgart am Freitag, 30. November, bekannt gegeben. Am Montag, 3. Dezember, wurde der Plan veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten.

Für die Umweltzone Stuttgart ordnet das Land Baden-Württemberg darin ein ganzjähriges Verkehrsverbot für alle Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm 4 / IV und schlechter an, das ab dem 1. Januar 2019 gelten wird. Personen, die ihren Wohnsitz in Stuttgart haben, betrifft das Diesel-Verkehrsverbot ab dem 1. April 2019. Kraftfahrzeuge mit Dieselmotoren der Abgasnorm 5 / V sind von dem Verbot derzeit noch ausgenommen.

Weitere Informationen zum Dieselfahrverbot und den Ausnahmegenehmigungen erhalten Sie auf der Homepage der Stadt Stuttgart unter

https://www.stuttgart.de/diesel-verkehrsverbot

https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/662421/139359.pdf

Fragen beantwortet die Stadt Stuttgart per Email (verkehrsverbot@stuttgart.de) oder unter der Telefonnummer 0711 216-32120. Die Hotline ist besetzt von Montag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr. Zusätzlich nimmt das Service-Center der Stadt Stuttgart Anrufe entgegen: von montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der zentralen Behördennummer 115.

Für Kornwestheim besteht kein Dieselfahrverbot.

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