Kornwestheimer Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept 2010 beschlossen

Das vom Gemeinderat im Oktober 2010 beschlossene Klimaschutzkonzept hat eine Laufzeit bis 2025 (parallel zum Leitbildprozess Kornwestheim 2025) und dient als Planungsgrundlage und Entscheidungshilfe für die Kornwestheimer Klimaschutzstrategie. Es umfasst alle klimarelevanten Bereiche wie die privaten Haushalte, Industrie und Gewerbe, Handel und Dienstleistungen, den städtischen Haushalt sowie den Verkehr.

Eine Kurzfassung, die die wichtigsten Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes sowie die geplanten Maßnahmen in knapper Form enthält, finden Sie in nachstehender PDF Datei

Förderung:
Die Kosten für das Projekt "Integriertes Klimaschutzkonzept für die Große Kreisstadt Kornwestheim einschließlich eines Sanierungskonzeptes für 34 Liegenschaften" wurden  im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert (Förderkennzeichen 03KS0027).


Klimaschutzmanagement arbeitet intensiv an der Umsetzung

Für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes 2010 beschäftigte die Stadt Kornwestheim vom 01.01.2012 bis 31.12.2016 eine Klimaschutzmanagerin. Im Rahmen ihrer fünfjährigen Tätigkeit bei der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz hat sie für die Stadt die Koordination und Umsetzung wichtiger Maßnahmen übernommen, insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Aktionen zur nachhaltigen Mobilität und die Klimaschutzkampagne „Wir stärken Klima“ wurden von ihr maßgeblich vorangetrieben.
Seit Anfang 2017 wird das Klimaschutzmanagement  wieder verstärkt von den Mitarbeiterinnen der Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz wahrgenommen.

Gefördert wurde die Tätigkeit der Klimaschutzmanagerin mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Förderbereich der nationalen Klimaschutzinitiative. Der Projekttitel lautete: „KSI: Klimaschutzkonzept Kornwestheim – Umsetzung 2012 - 2017" gefördert (Förderkennzeichen 03 KS 1579 und 03KS1579 -1).


Neues Heizsystem für Bauhof und Hanspeter-Sturm-Stadionhalle

Da die Heizanlagen der Hanspeter-Sturm-Stadionhalle sowie des städtischen Bauhofs auf Grund ihres Alters und ihrer energetischen Bilanz ersetzt werden mussten, wurde bei der Erneuerung der Wärmeversorgung ein intelligenter Zusammenschluss der bislang getrennten Heizsysteme realisiert. Seit dem Abschluss der Maßnahme verfügen die beiden Gebäude nun über eine gemeinsame, nachhaltige, hoch effiziente Wärmeversorgung.

Bei der Sanierung der gemeinsamen Wärmeerzeugung von Bauhof und Hanspeter-Sturm-Stadionhalle in Kornwestheim wurde eine Kombination aus Pelletkessel und Gas-Brennwertkessel umgesetzt. Das Pelletlager, welches 22 Tonnen Pellets fasst, wurde im städtischen Bauhof eingerichtet. Auf Grund der räumlichen Nähe wurde die Sporthalle mit einer Nahwärmeleitung angeschlossen. Der Pelletkessel dient als Grundlastkessel mit dem überwiegend geheizt wird. Für die Spitzenlast an besonders kalten Tagen und als Redundanz wurde ein Gas-Brennwertkessel installiert. Damit wird der Gesamtkomplex Sporthalle und städtischer Bauhof versorgt.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahme wird eine CO2-Einsparung von 80,1 % erreicht.

Förderung:
Die Kosten für das Projekt "Gemeinsame Wärmeerzeugung von Bauhof und Hanspeter-Sturm-Stadionhalle" wurden  im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert (Förderkennzeichen 03KS1579M).


Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Nationale Klimaschutzinitiative

Projektträger Forschungszentrum Jülich

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