Vergnügungsstättenkonzept

Nach Verabschiedung des Einzelhandelskonzepts am 25.02.2016 hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 19.07.2016 ein gesamtstädtisches Vergnügungsstättenkonzept - im Sinne eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts gemäß § 1 (6) Nr. 11 BauGB - verabschiedet.

Da von Vergnügungsstätten (z.B. Spielhallen oder bestimmte Arten von Wettbüros) negative städtebauliche Auswirkungen, wie z.B.

  • Verdrängungseffekte in zentralen Einkaufslagen
  • städtebauliche Fehlentwicklungen bzw. eine Verschlechterung der Gebietsqualität („Trading-Down-Effekt“)
  • Störungen des sensiblen Bodenpreisgefüges in Gewerbegebieten

ausgehen können, soll zukünftig auf Grundlage dieser Konzeption eine sinnvolle und konfliktfreie Verteilung dieser Einrichtungen im Stadtgebiet gesteuert und ermöglicht werden.

Die Konzeption selbst entfaltet zunächst keine Rechtswirkung. Die rechtliche Verbindlichkeit wird erst durch Bebauungspläne, die die Konzeptinhalte in Planungsrecht umsetzen, erzielt.

Die Sitzungsvorlage samt Konzeption finden Sie hier.

Suchen & Finden

Schnelleinstieg nach Interessen