Die Ebenen der räumlichen Planung

Räumliche Planung findet in Europa auf verschiedenen Ebenen statt. Auf EU-und Bundesebene werden Richtlinien, Leitbilder, Programme und gesetzliche Vorgaben formuliert. Gezeichnete Planwerke bekommen erst unterhalb der Landesebene größere Bedeutung. Für eine Gemeinde stellt der Regionalplan das wichtigste, übergeordnete Planungsinstrument dar. Er setzt den Rahmen für eine insgesamt geordnete gemeindliche Entwicklung.

Zwei Instrumente für die städtebauliche Entwicklung stehen einer Kommune unter dem Begriff der Bauleitplanung zur Verfügung.
Der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan, bildet die städtebaulichen Entwicklungsabsichten im gesamten Gemeindegebiet ab.
Der Bebauungsplan als verbindlicher Bauleitplan, setzt in den Baugebieten genaue Bauvorgaben fest.
Bebauungspläne verschaffen der Öffentlichkeit das Recht zu bauen, welches schließlich über Baugesuche wahrgenommen werden kann.

Von der EU-Richtlinie bis zum Baugesuch

Europäisches Raumentwicklungskonzept und EU-Richtlinien

> Europa-Ebene

Raumordnungsgesetz

> Bundesebene

Landesentwicklungsplan mit Landschaftsrahmenprogramm

> Landesebene

Regionalplan mit Landschaftsrahmenplan

> Ebene der Regionen

Flächennutzungsplan (FNP) mit Landschaftsplan (LP)

> Kommunale Ebene (Bauleitplanung)

Bebauungsplan (B-Plan) mit Grünordnungsplan (GOP)

> Kommunale Ebene (Bauleitplanung)

Baugesuch

> Objektebene

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