Städtische Parkanlagen

Der Salamander Stadtpark und der Bereich des Stadtgartens sind die beiden innerstädtischen Parkanlagen von Kornwestheim. Neben der Durchgrünung des Stadtgebietes sind diese beiden Anlagen wesentliche Naherholungsflächen für die Kornwestheimer Bürger.

Die Anlage des 9,5 Hektar großen Salamander Stadtparks erfolgte im Jahr 1958 und wurde durch eine Spende der Salamander AG ermöglicht. Der Stadtpark verbindet den Bereich des Kulturkarrees über den Grünzug Ost mit der freien Landschaft. Am Rande des Parks, neben dem Kultur- und Kongresszentrum Das K gelegen, lädt ein See mit Wasserspielen zum Verweilen ein. Ein artenreicher Baumbestand sowie attraktive Aufenthaltsflächen und ein großer Spielplatz im östlichen Bereich des Parks zeichnen den Salamander Stadtpark aus.

Angrenzend an die Innenstadt befindet sich der 1938 eröffnete Stadtgarten. Dieser bietet auf einer Fläche von rund 2,5 ha neben einer Konzertmuschel, einen Spielplatz und zahlreiche attraktive Aufenthaltsbereiche inmitten jahreszeitlich gestalteter Bepflanzungen.

Salamander Stadtpark
Stadtgarten
Spielplatz im Stadtgarten

Freizeitpark

Am östlichen Stadtrand, südlich der Aldinger Straße, befindet sich der Freizeitpark. Die ehemals als deutsch-amerikanischer Freundschaftspark gestaltete Fläche im früheren Eigentum des Bundes, wurde von der Stadt Kornwestheim erworben und als Bestandteil der sogenannten Freiraumplanung Ost weiterentwickelt. Neben den Erholungs-, Freizeit- und Erlebnisfunktionen erfüllt der Freizeitpark wichtige landschaftsökologische Lebensraum- und Vernetzungsfunktionen. Außer Freizeit- und Sporteinrichtungen wie Wegen, Grillplätzen, einem Trimm-Dich-Pfad und der randlich gelegenen BMX-Bahn, bietet das Gelände Raum für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen wie extensiv gepflegte Wiesen, Magerrasenstandorte, Steinriegel und extensive Streuobstbestände, die im Laufe der Jahre eine besondere landschaftliche Vielfalt und Schönheit entwickelt haben. Insbesondere an schönen Sommerwochenenden führen der erhöhte Besucherdruck und das Verhalten der Freizeitparknutzer zu teilweise massiven Beeinträchtigungen durch liegengebliebenen Müll, wilde Grillstellen und Vandalismus.

 

Pflege- und Entwicklungskonzept

Das insgesamt positive Nebeneinander von Naherholung und Naturschutz wird durch die unterschiedliche Pflege und Entwicklung der Freizeitparkflächen aufrechterhalten. Der intensiv genutzte Bereich um die Grillstellen lädt zum Verweilen ein und wird regelmäßig gepflegt bzw. gemäht. Der vordergründig landschaftsgeprägte Bereich wird über das vorhandene Wegesystem erschlossen und nur ein bis zweimal pro Jahr gemäht. Dadurch kann sich über die Jahre hinweg eine reichere Pflanzen- und Tierwelt entwickeln.

Steinriegel im Hangbereich
Baumneupflanzungen

 

 

Baumpflanzungen im Jahr 2017

Ein Teil des überalterten Obstbaumbestandes im Freizeitpark musste im Jahr 2016 aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden. Als Ersatz wurden mittlerweile 25 hochstämmige Obstbäume (alte regionale Obstsorten) gepflanzt. Ergänzend wurden an zwei Grillstellen je drei Laubbäume gepflanzt, die mittelfristig als Schattenspender dienen sollen. Es wurden bewusst große Bäume gewählt, damit diese nicht so leicht zerstört werden und im Grillfeuer landen.

 

Sauber macht Laune – eine Aktion für weniger Müll im Freizeitpark

Mindestens 26.000 Euro nimmt die Stadt Kornwestheim jährlich in die Hand um das vermüllte Gelände nach schönen Wochenenden wieder nutzbar zu machen. Den Park das ganze Jahr über „müllfrei“ zu halten, ist mit den vorhandenen Ressourcen nicht zu leisten. Deshalb haben es sich Stadtverwaltung und Gemeinderat zum Ziel gesetzt für mehr Sauberkeit im Freizeitpark zu werben und insbesondere die Verursacher stärker einzubinden. Vor diesem Hintergrund wurden in verschiedenen Sitzungen des Gemeinderates Lösungsansätze für eine wünschenswerte Nutzung und Entwicklung des Freizeitparkes diskutiert und zum Teil umgesetzt.

 

Verständliche Benutzungsordnung

Um die eigentlich selbstverständlichen Regeln für alle Freizeitparknutzer gleichermaßen begreifbar zu machen, wurden die Inhalte der Benutzungsordnung in Form von einfachen Symbolen umgesetzt. Dabei geht es nicht nur um den Müll im Freizeitpark, sondern um jegliches Fehlverhalten angefangen vom Hunde nicht anleinen bis zum Abreißen von Ästen und Anlegen wilder Grillstellen.

 

 

Hinweisschilder und Flyer sensibilisieren

Große Plakate im intensiv genutzten Freizeitbereich machen auf die größten Probleme aufmerksam und sollen für eine gegenseitige Rücksichtnahme sensibilisieren.

 

Weitere Informationen zum Freizeitpark finden sich im Flyer hier zum Download oder oder als Broschüre bei der Bürgerinfo im Rathaus.

 

Regelmäßige Kontrolle und Überwachung

Durch eine verstärkte Präsenz von städtischem Ordnungsdienst und einer regelmäßigen Bestreifung mit einem privaten Sicherheitsdienst soll verdeutlich werden, dass es kein Kavaliersdelikt ist, seinen Müll einfach liegen zu lassen oder die Einrichtungen im Freizeitpark mutwillig zu zerstören. Die Parkwächter sollen die Menschen ansprechen, sensibilisieren und auch mal die „rote Karte“ zeigen, wenn Müllsünder auf frischer Tat ertappt werden und sich uneinsichtig verhalten. Denn wer gegen die Benutzungsordnung im Freizeitpark verstößt, kann nach § 21 der Polizeiverordnung mit Bußgeldern bis zu 1.000 Euro belegt werden.

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