Vom wohlhabenden Bauerndorf zur modernen Stadt

Ansicht des alten Ortskerns

Kornwestheim kann auf eine mehr als 1200-jährige Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt um 780 n. Chr. im Codex Laureshamensis, dem Zinsregister des Klosters Lorsch, belegen archäologische Funde bereits die Besiedlung der heutigen Kornwestheimer Markung in vorgeschichtlicher Zeit. Aus einer alemannischen Siedlung entstand das durch seine ertragreichen Ackerböden und regen Handel wohlhabende Bauerndorf Kornwestheim.

Eisenbahn und Industrie

Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Stuttgart - Ludwigsburg - Heilbronn im Jahre 1846 brach das Zeitalter der Industrialisierung an. 1891 gründeten Jakob Sigle und Max Levi eine Schuhfabrik, die spätere Salamander AG. 1898 siedelte sich die Eisengießerei A. Stotz hier an, 1939 die Firma Kreidler.

Mit dem Bau des Landesrangierbahnhof 1913 - 1919 im Nordwesten der Stadt wurde Kornwestheim zum Eisenbahnknotenpunkt in Süddeutschland und schuf ideale Voraussetzungen für eine zukunftweisende Entwicklung der Stadt. Innerhalb drei Jahrzehnten stieg die Einwohnerzahl auf beinahe das Vierfache an, so dass im Jahr 1931 die Erhebung zur Stadt erfolgen konnte.

Weiteres Wachstum

Nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch Zuzug, insbesondere von Vertriebenen und ab den 1960er Jahren von Gastarbeitern. Dies führte zu einem weiterem starkem Städtewachstum und der Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete. 1956 wurde Kornwestheim Große Kreisstadt.

Heute präsentiert sich Kornwestheim als moderne und liebenswerte Stadt, die ihren eigenständigen Charakter im Herzen der Region Stuttgart bewahrt hat und ihren mehr als 30.000 Einwohnern ein hohes Maß an Lebensqualität und Freizeitwert bietet.

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