Altersrenten

Die gesetzliche Rentenversicherung kennt verschiedene Altersrenten. Sie alle haben unterschiedliche Anspruchsvoraussetzungen und passen sich so den individuellen Arbeitsleben der Versicherten an. Neben der Vollendung eines bestimmten Lebensalters wird eine Mindestversicherungszeit (Wartezeit) und beim Bezug einer Altersrente vor der Regelaltersgrenze die Einhaltung von bestimmten Hinzuverdienstgrenzen verlangt. Wartezeit ist die Zeit, die Sie - abhängig von der jeweiligen Rentenart - mindestens der gesetzlichen Rentenversicherung angehört haben müssen, um Anspruch auf eine Rente zu haben.Regelaltersgrenze ist der Zeitpunkt, an dem frühestens die (abschlagsfreie) Regelaltersrente in Anspruch genommen werden kann. Für Versicherte der Jahrgänge 1947 bis 1963 wird die Regelaltersgrenze stufenweise von seither 65 Jahre auf 67 Jahre angehoben.

Die Varianten der Altersrente haben unterschiedliche Bezeichnungen:

  • Regelaltersrente
  • Altersrente für besonders langjährig Versicherte
  • Altersrente für besonders langjährig Versicherte
  • Altersrente für schwerbehinderte Menschen
  • Altersrente für Frauen (bis Geburtsjahrgang 1951)
  • Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit (bis Geburtsjahrgang 1951)

Altersrenten können vorzeitig oder verspätet mit entsprechenden Abschlägen oder Zuschlägen in Anspruch genommen werden. Sie können auch als Voll- oder Teilrente gezahlt werden.

Müssen bei einer Altersrente Abschläge für einen vorzeitigen Rentenbezug in Kauf genommen werden, beträgt der Abschlag 0,3 Prozent der Rente je Monat, den die Rente vorzeitig in Anspruch genommen wird. Er gilt lebenslänglich.

Übergangsregelungen und Vertrauensschutzregelungen für Sonderfälle wurden geschaffen.

Weitergehende Auskünfte zu diesem Thema erhalten Sie vom Bürgerbüro Senioren. Sie können dort auch Ihren Antrag auf Altersrente stellen.

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